Mythen

  Zum Thema Sonne und Sonnenschutz wird vieles geschrieben und berichtet. Dennoch sind nicht alle Informationen rund um das Thema richtig.

Viele meinen z.B., dass braungebrannte Haut nicht nur besonders gut aussieht, sondern auch sehr gesund ist. Das ist aber eigentlich nur ein Bild, das in unserer westlichen Gesellschaft existiert. Richtig ist das damit nicht. Bräune ist ein Warnsignal der Haut. Wirklich gesunde Haut hat eine natürliche Farbe.

Andere, die wissen, dass zu viel UV-Strahlung nicht so gut ist, oder die sich auch an kalten und grauen Tagen nach Licht und Wärme sehnen, beschließen, ins Solarium zu gehen. Aber auch wenn die Strahlung im Solarium künstlich ist, ist sie nicht weniger gefährlich.

Auch das "Vorbräunen" vor dem Urlaub oder dem Hochsommer - ob im Solarium oder durch Selbstbräuner - bringt nichts in Sachen Sonnenschutz. Was zählt, ist immer der Eigenschutz der Haut. Nach diesem sollte man sich richten und entsprechend Sonnenschutzmaßnahmen ergreifen.

Manchmal denken gerade dunkelhäutigere Menschen, dass ihnen die Sonne nichts anhaben kann und dass Sonnenschutz nur Menschen mit heller Haut etwas angeht. Aber dunkle Hauttypen bekommen ebenfalls einen Sonnenbrand, wenn sie das Sonnenbaden übertreiben - auch wenn es bei ihnen ein bisschen länger dauert.

Sonnenschutz ist außerdem nicht nur im Hochsommer bei strahlend blauem Himmel ein Thema, nach dem Motto: keine Sonne, keine UV-Gefahr. Insgesamt 80% der UV-Strahlen gelangen durch die Wolkendecke. Im Winter reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen, und so kann man sich auch zur kalten Jahreszeit die Haut verbrennen. Am besten richtet man sich immer nach dem UV-Index, der zeigt, wie hoch der UV-Wert an einem bestimmten Ort ist.

Wer denkt: "Ach, ein Sonnenbrand ab und an, das macht ja nichts", irrt sich. Die Haut vergisst nichts.