Definition
Ab dem Alter von etwa 12 Jahren fängt es an: Die Haut wird fettig und entwickelt Mitesser
und lästige Pickel und Pusteln. Das bezeichnet man als Akne. Akne ist eines der häufigsten Hautprobleme überhaupt. Praktisch alle Jugendlichen sind davon betroffen, und auch bei Erwachsenen kann Akne vorkommen.
| Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen. Sie tritt vor allem dort auf, wo sich die meisten Talgdrüsen befinden: im Gesicht, am Oberkörper (Dekolleté und Rücken) und an den Oberarmen. |
(Haarbalg
) ein. Sie produzieren ein fettiges Sekret, das an die Hautoberfläche gegeben wird und die Haut vor Austrocknung schützt. Von jeder Talgdrüse führt ein Gang an die Hautoberfläche. Der obere Teil dieses Gangs besteht aus hornbildenden Zellen.
Akne kann unterschiedlich stark und in Schüben auftreten. Manchmal sind die Pickel nur etwas lästig, aber bei jedem 3. bis 4. Jugendlichen ist die Akne schwer genug, um deutlich sichtbar zu sein und Narben zu hinterlassen.
Akne beginnt mit der Pubertät, meist im Alter von 10-12 Jahren, und verschwindet oft von selbst wieder, wenn man 18 - 20 Jahre alt ist. In einigen Fällen bleibt sie aber bis ins Erwachsenenalter bestehen oder tritt dann erst auf (z.B. Chlorakne
, Akne inversa
).
Bei Mädchen treten die Pickel oft etwas früher auf als bei Jungen, weil die Pubertät bei ihnen früher einsetzt. Dafür ist der Verlauf bei Jungen oft schwerer.
Aknetypen
Akne zeigt sich durch eine Reihe von Hautveränderungen, an denen man auch die verschiedenen Aknetypen erkennt: Mitesser (Komedonen), Pickel (entzündliche Akne) und manchmal auch tiefer liegende knotige Entzündungen. Mehr zu Aknetypen.
Akne kann ganz schön nerven, doch es gibt einige Möglichkeiten, wie man damit umgehen und den Verlauf verkürzen kann.