Das Licht und die Wärme der Sonne sind bis zu einem bestimmten Grad gesund und sorgen dafür, dass man sich wohl fühlt.
Die Sonne ist also grundsätzlich gut für den Menschen!
Überschreitet die UV-Bestrahlung aber einen gewissen Grenzwert, der von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, kann die Haut auch unter ihr leiden.
Was aber machen die Sonnenstrahlen genau mit uns und unserer Haut?
Sonnenstrahlen fördern die Produktion von Vitamin D . Mehr... |
Das UV-Licht ermöglicht dem Körper die Produktion des Vitamin D .
Dieses Vitamin tut dem Körper gut. Es ist wichtig für den Knochenaufbau. Damit der Körper ausreichend Vitamin D produzieren kann, benötigt er allerdings nicht viel Sonneneinstrahlung. 10 bis 15 Minuten pro Tag auf Gesicht, Arme und Hände reichen aus - auch bei bedecktem Himmel.
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Die Sonne heitert die Menschen auf. Mehr... |
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Das hat bestimmt jeder schon einmal selbst bemerkt: Das sichtbare Licht und die Wärme der Sonne steigern unsere Laune.
Neben den positiven Assoziationen, die mit einem sonnigen Tag verbunden sind, kann die Sonne unsere Stimmung biochemisch beeinflussen: Es werden Botenstoffe im Gehirn (wie Serotonin ) freigesetzt, die uns euphorisch stimmen und entspannen.
Kein Wunder, dass jeder Frühlingsanfang unzählige Menschen von der sogenannten "Winterdepression" erlöst.
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UV-Strahlung kann als Therapie bei Hautkrankheiten eingesetzt werden. Mehr... |
Neurodermitis (atopisches Ekzem )
Die Neurodermitis ist eine besondere angeborene Form von Ekzem, bei der oft ganz spezielle Auslöser von Bedeutung sind, die bei anderen Ekzemtypen keine wichtige Rolle spielen.
Neurodermitis juckt oft stark und verläuft meist in Schüben. Davon kommt auch ihr Name, denn Neuron kommt aus dem Griechischen und heißt "Nerv", Dermatitis kommt auch aus dem Griechischen und bedeutet "Entzündung der Haut". Die Nerven spielen dabei eine doppelte Rolle: einerseits wird das Jucken (genau wie auch der Schmerz) über Nerven an unser Gehirn gemeldet. Zum anderen hat das Nervensystem auch viel mit unserer Psyche zu tun.
Bei Neurodermitis können alle Hautstellen und in jedem Alter betroffen sein. Bei den Entzündungsreaktionen handelt es sich meist nicht um eine Allergie . Oft sind ganz andere Ursachen schuld.
Allein vom Aussehen her lässt sich eine Neurodermitis nicht sicher von anderen Ekzemen (wie z.B. dem allergischen Kontaktekzem oder dem subtoxisch-kumulativen Kontaktekzem) unterscheiden.
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Durch die Sonne wird man braun. Mehr... |
Um sich vor den Schäden der UV-Strahlung zu schützen, reagiert die Haut mit der Verdickung der obersten Hautschicht und Bräunung.
Die Bräunung entsteht durch die vermehrte Produktion des Hautpigments (oder Hautfarbstoffs) Melanin . Dadurch soll die Energie des UV-Lichtes bereits an der Hautoberfläche abgefangen und daran gehindert werden, tiefer in die Haut einzudringen.
Bräunung ist also eine Warnung der Haut. Daher ist die natürliche individuelle Hautfarbe ein Zeichen für Gesundheit und nicht die sonnengebräunte.
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UV-Strahlung kann Sonnenbrand verursachen. Mehr... |
| Übermäßige Sonnenbestrahlung – egal ob durch natürliches oder künstliches UV-Licht – kann wenige Stunden später ziemlich unangenehm werden: Man bekommt einen Sonnenbrand.
Dabei werden wie bei einer Verbrennung mit Feuer drei Stufen unterschieden:
Grad 1 = Schmerzhafte Rötung, Schwellung
Grad 2 = Blasenbildung
Grad 3 = Weitgehende Zerstörung und Ablösung der Oberhaut
Wie schnell man einen Sonnenbrand bekommt, hängt vom Hauttyp sowie der Dauer und Intensität der Sonnenbelastung ab. Von einem Sonnenbrand erholt sich die Haut nur scheinbar. Jeder Sonnenbrand führt dazu, dass die Haut so geschädigt wird, dass der Körper nicht mehr alle Schäden reparieren kann. Das kann zur vorzeitigen Hautalterung führen oder Folgen wie die Entstehung von Hautkrebs haben.
Wer sich aber entsprechend schützt, kann all das vermeiden.
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Durch die UV-Strahlung kann die Haut schneller altern. Mehr... |
Häufiges Sonnen beschleunigt und verstärkt die vorzeitige Hautalterung sichtbar.
Dabei führt zuviel UV-Licht erst einmal dazu, dass die Haut Feuchtigkeit verliert, austrocknet und sich abschuppt. Langfristig bewirken die UV-Strahlen, dass es zur Bildung von Falten und Pigmentflecken (Altersflecken) kommt.
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Sonnenstrahlen können Hautkrebs hervorrufen. Mehr... |
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Die Haut kann auf UV-Licht überempfindlich reagieren. Mehr... |
Manchmal reagiert die Haut auf UV-Strahlung sehr empfindlich mit unangenehmen Hautveränderungen, wie zum Beispiel Rötungen, Bläschen oder Pusteln, verbunden mit starkem Brennen und Juckreiz.
Das geschieht beispielsweise, wenn die Haut nicht an die intensive Sonnenstrahlung gewöhnt ist ("Sonnenallergie ").
Bei der Mallorca-Akne reagiert die Haut auf das Zusammenspiel von UV-Licht und Fetten bzw. Emulgatoren, z.B. in Sonnencremes. Man bekommt akneähnliche Hautveränderungen wie Pusteln.
Auch manche Medikamente, Kosmetika oder auch Pflanzen können in Verbindung mit UV-Strahlung zu unangenehmen Hautveränderungen führen.
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Alles in allem ist UV-Strahlung notwendig, doch zu viel kann dem Menschen schaden - manchmal sogar so, dass man es nicht mehr rückgängig machen kann.
Immer auf den Hauttyp achten! Grundsätzlich sollte sich darum jeder Mensch mit der UV-Strahlung und deren Konsequenzen auseinandersetzen.
Wie empfindlich man darauf reagiert, ist individuell unterschiedlich. Das hängt vom jeweiligen Hauttyp ab. Ob jemand eher hell- oder dunkelhäutig ist, ist dabei im Erbgut (genetisch) festgelegt.
Menschen mit blasser oder sommersprossiger Haut, hellem oder rotem Haar und blauen Augen bekommen rascher einen Sonnenbrand und werden oft gar nicht braun. Dunklere Hauttypen sind da unempfindlicher: Sie haben seltener Sonnenbrand und werden meistens schneller braun.
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Mehr Informationen zum Hauttyp gibt es hier. Wer möchte, kann mit Hilfe der Tabelle einmal den eigenen Hauttypen einschätzen.
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Die Hauttypen
Insgesamt gibt es sechs unterschiedliche Hauttypen (I-VI), wobei im europäischen Raum vor allem die Typen I-IV vorkommen. Diese Einteilung hat sich ein amerikanischer Hautarzt ausgedacht, um besser Empfehlungen für den Sonnenschutz geben
zu können.
| Hauttyp 1 |
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Merkmale:
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Sehr helle, extrem empfindliche Haut mit Sommersprossen,
- helle Augen
und rotblondes Haar,
- keine Bräunung und
- meistens Sonnenbrand
(ungeschützt in 10 Minuten)
Sonnenschutzmaßnahmen:
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Sonnenbrand vermeiden und sich lieber im Schatten aufhalten (v.a.
mittags zwischen 11 und 15 Uhr),
- Hut mit Nackenschutz und geeignete
Kleidung sowie Sonnenbrille mit 100%igem UV-Schutz tragen,
- Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (mind. LSF 30)
auftragen, Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders gut schützen
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| Hauttyp 2 |
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Merkmale:
- Helle
empfindliche Haut und oft Sommersprossen,
- helle Augen und helles Haar,
- langsame Bräunung und
- fast immer Sonnenbrand (ungeschützt in 20
Minunten)
Sonnenschutzmaßnahmen:
- Sonnenbrand
vermeiden und sich lieber im Schatten aufhalten (v.a. mittags zwischen
11 und 15 Uhr),
- Hut mit Nackenschutz und geeignete Kleidung sowie
Sonnenbrille mit 100%igem UV-Schutz tragen,
- Sonnenschutzmittel mit
hohem Lichtschutzfaktor (mind. LSF 25) auftragen, Nase, Ohren, Lippen
und Nacken besonders gut schützen
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| Hauttyp 3 |
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Merkmale:
- Mittelhelle
Haut, helle oder dunkle Augen und braunes Haar,
- einfache langsame
Bräunung und
- oft Sonnenbrand (ungeschützt in 30 Minuten)
Sonnenschutzmaßnahmen:
- Sonnenbrand
vermeiden, mittags zwischen 11 und 15 Uhr
- Kopfbedeckung und
Sonnenbrille tragen,
- Sonnenschutzmittel mit mind. Lichtschutzfaktor 15
verwenden, Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders gut schützen
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| Hauttyp 4 |
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Merkmale:
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Bräunliche, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und dunkelbraunes
oder schwarzes Haar,
- schnelle und tiefe Bräunung und
- gelegentlich
Sonnenbrand (ungeschützt in 45 Minuten)
Sonnenschutzmaßnahmen:
- Kopfbedeckung
und Sonnenbrille tragen,
- Sonnenschutzmittel mit mindesten
Lichtschutzfaktor 15 verwenden, am Meer und in den Bergen Lippen und
Nacken gut schützen
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| Hauttyp 5 |
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Merkmale:
- Dunkle, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes Haar,
- selten Sonnenbrand (ungeschützt in 60 Minuten)
Sonnenschutzmaßnahmen:
- Kopfbedeckung
und Sonnenbrille tragen,
- Sonnenschutzmittel mit mindesten,
Lichtschutzfaktor 15 verwenden, am Meer und in den Bergen Lippen und
Nacken gut schützen
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| Hauttyp 6 |
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Merkmale:
- schwarze, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes Haar,
- sehr selten Sonnenbrand (ungeschützt in 90 Minuten)
Sonnenschutzmaßnahmen:
- am
Meer und in den Bergen Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen, Lippen
gut schützen,
- Sonnenschutzmittel mit mindesten Lichtschutzfaktor 15
auftragen,nach einer längeren sonnenarmen Zeit kann auch die dunkle
Haut bei einem längeren Sonnenbad einen Sonnenbrand bekommen.
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