Sommer, Sonne, Sonnenbrand... Was gibt es schöneres im Sommer, als draußen am Meer zu sein und mit Freunden spannende Abenteuer zu erleben? Max und seine Freunde haben das ausgiebig getestet und dabei viel Spaß gehabt. Aber jetzt: Jetzt brennt die Haut! Du willst wissen, wie es dazu kam? Dann klicke auf Episode 2 und höre oder lese mehr über Stranddiebe und Rothäute.
| Lernmodul Sonne | |
| Episode 2 Strandiebe und Rothäute |
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| Interaktiv Fit für den Sommer? Das virtuelle Sonnenbad |
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| Tipps & Infos Tipps und Informationen zum Thema Haut und Sonne |
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Stranddiebe und Rothäute
"...Plötzlich standen sie im finsteren Wald. Es war so dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte und erst recht keine Spur der Diebe, die sie verfolgten. Doch was war das? Rascheln. Äste brachen. Schwere, schnelle Schritte kamen direkt auf sie zu. Tom und Bastian stockte der Atem..."
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"Ach! Das ist doch Müll, was ich da schreibe! Ich habe einfach keine Inspiration", flucht Max und wirft seinen Bleistift in den hellen Sand der französischen Bucht.
"Du spinnst! Das klingt doch gar nicht schlecht", tröstet ihn Paolo.
"Ja, ja, nicht schlecht – reicht aber nicht. Mir fehlt die Erfahrung. Wie soll ich denn Spannung aufbauen, wenn ich nie etwas Spannendes erlebt habe?!" fragt Max verzweifelt.
"Ach, komm. Erzähl doch nichts! Jeder hat doch schon mal ein Abenteuer erlebt", behauptet Paolo.
"Du vielleicht! Dir stehen Abenteurer und Superheld ja geradezu auf die Stirn geschrieben", entgegnet Max trotzig, während Thelma und Natalya schmunzelnd neben ihnen in der Sonne liegen und den beiden zuhören.
"Hey Superheld! Cremst Du mir bitte den Rücken ein?" Bei diesem Augenaufschlag und Schmollmund kann der Südländer der hübschen Thelma einfach nichts abschlagen.
"Sonnenschutzfaktor 50?! Ist das nicht ein bisschen übertrieben, Porzellanpuppe?", fragt Paolo spöttisch. "Nicht jeder will verbrannte Lederhaut haben wie Du!", faucht Thelma. "Ach, gib’s doch zu! Da stehst du doch drauf!", erwidert der dunkelhäutige Italiener und zwinkert ihr provokant zu.
Bei diesen Worten reißt Thelma ihm die Sonnencreme aus der Hand und bittet Natalya darum, ihr den Gefallen zu tun und sie einzureiben.
"Willst Du auch welche? Du bist schon leicht rot auf der Nase", fragt Thelma ihre Freundin.
"Nee, danke, hab' mich schon eingecremt", lügt Natalya, die Angst hat, ihre Akne könnte von der fettigen Creme noch schlimmer werden.
"Mon Dieu! Mon argent, mon portemonnaie...", der Schrei einer alten Dame, die gerade aus dem Wasser zu ihrem Handtuch zurückgekehrt ist, schreckt die vier Sonnenanbeter auf.
"Was hat die Alte denn für ein Problem?" fragt Paolo verwundert.
"Sie sagt, ihr ganzes Geld sei verschwunden. Wahrscheinlich geklaut. Ein Dieb soll schon seit längerem sein Unwesen an diesem Strand treiben", übersetzt Max, zur allgemeinen Bewunderung der anderen drei.
"Geklaut? Gib's doch zu Max! Du hast das ganze hier inszeniert, um endlich eine spannende Geschichte schreiben zu können", lacht Natalya und die anderen stimmen mit ein.
"Haha. Sehr witzig. Wir sollten lieber der alten Dame helfen. Paolo tu was!"
"Ich? Ich spreche doch nicht mal Französisch. Nee, Max. Du wolltest ein Abenteuer und nun hast du eins", entscheidet Paolo.
"Wir sind dabei, aber du bist bei diesem Abenteuer der Kopf des Teams", stimmen ihm Natalya und Thelma zu.
Zögernd kommt Max unter seinem Sonnenschirm hervor. "Ich kann nicht, ich bin nicht gut eingecremt", stammelt er und verschwindet wieder im Schatten des Schirms.
"Was habt ihr nur alle mit eurer blöden Sonnencreme?! Weicheier", zischt Paolo. Das kann Max nicht auf sich sitzenlassen. Er überlegt kurz, runzelt die Stirn und springt unter dem Schirm hervor:
"Ich habe eine Idee!"
Während Max mit einem Stück Treibgut einen Schlachtplan in den hellen Sand zeichnet, stehen die anderen in einem Kreis um ihn herum und lauschen dem Vorhaben. Es ist Mittag. Die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt, sodass die vier Abenteurer fast keinen Schatten auf den heißen Sand werfen. Max gestikuliert und erzählt, während die anderen konzentriert zuhören und nicken. Als alle den Plan verstanden haben, geht es los. Die Mädchen schnappen sich ihre Luftmatratzen und laufen ins Wasser. Sie sind die Lockvögel. Die Jungs verlassen ihren Platz und verstecken sich hinter einer nahe gelegenen Düne. Von dort aus können sie die Mädchen und ihre verlassenen Taschen gut beobachten und den Dieb schnappen, sobald er sich an die Beute macht. Thelma und Natalya planschen vergnügt im Meer. Sie scheinen so abgelenkt, dass der Dieb ein leichtes Spiel hätte.
Max und Paolo liegen hinter der Düne in der prallen Sonne und schwitzen. Nichts tut sich. Es ist still um sie herum. Angestrengt starren die beiden auf die in der Hitze flimmernden Handtücher. Nach geraumer Zeit können Natalya und Thelma nicht mehr und kommen erschöpft aus dem Wasser. Auch Paolo und Max geben allmählich auf. Max Haut brennt und ist feuerrot. In seiner Detektivrolle aufgehend, hat er nicht bemerkt, wie stark die Sonne auf seinen Rücken brannte. Enttäuscht kehren die vier zu ihrem Platz zurück.
"Tja, das war wohl heute nichts mit dem Abenteuer. Wir sollten es morgen früh noch mal versuchen. Der Dieb kommt sicher wieder," sagt Max mit rotem Gesicht.
"Ja, morgen ist auch noch ein Tag. Lasst uns zurück zum Camp gehen. Ich habe schreckliche Kopfschmerzen", meint Paolo, von dem man solche Töne eher nicht gewohnt ist.
Als die vier Freunde ihre Sachen packen und am Sonnenschirm der alten Dame vorbeigehen, sehen sie diese vergnügt mit ihrem kleinen, schwarzen Hund spielen.
"Du kleiner Frechdachs! Du hast mir vielleicht einen Schrecken eingejagt. Du solltest mich beschützen und deine Spürnase nutzen, um Dinge wieder zu finden und nicht, um sie zu verstecken, du Schelm". Die alte Dame tätschelt ihren Hund, der zufrieden mit dem Schwanz wedelt.
"Haben Sie ihr Geld wieder bekommen?", fragt Max die Dame erstaunt.
"Nein, nein. Es war gar nicht gestohlen. Mein kleiner Claude hatte mein Portemonnaie aus meiner Tasche stibitzt und vergraben. Ich habe es eben erst wieder gefunden. So ein Schlingel!", erklärt die Frau erleichtert.
"Oh Mann!", maulen Paolo und Max fast gleichzeitig, "Jetzt haben wir stundenlang in der prallen Sonne ausgeharrt, um als Helden in die Geschichte des Camps einzugehen und was haben wir davon?"
"Einen schmerzhaften Sonnenbrand" entgegnet Natalya, deren Nase inzwischen so rot ist, dass sie im Dunkeln leuchten würde.
"Tja, ihr wolltet ja nicht auf mich hören. Sonnencreme ist gar keine so schlechte Idee. Selbst nicht für Abenteurer und Superhelden!", schmunzelt Thelma.
"Aber ein Allheilmittel ist sie auch nicht", prustet Natalya los und deutet auf Thelmas feuerrotes Gesicht und die ebenso glühenden Schultern. Morgen ist T-Shirt-Tag, beschließen die vier und sind sich ausnahmsweise mal einig.
Fit für den Sommer? Das virtuelle Sonnenbad
Zurück im Camp verarzten die vier Rothäute ihre Sonnenbrände. „Das tut gut!“ Seufzt Thelma während sie Gesicht und Schultern mit einem kühlenden Gel vorsichtig einreibt.
„Wieso hast du eigentlich einen Sonnenbrand? Ich dachte, du hast dich mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt?“ Fragt Paolo spöttisch. „Keine Ahnung. Vielleicht keine gute Qualität. Ich muss wohl nächstes Mal noch tiefer in die Tasche greifen für bessere Sonnenmilch“, entgegnet die Engländerin nachdenklich.
„Und du Paolo? Bist wohl doch nicht so ein Vollblutitaliener, der gegen Sonne immun ist wie du immer behauptest, was?“ Kontert Natalya, um ihre Freundin zu verteidigen. „Hört auf, euch so anzugiften. Lasst uns lieber nachdenken, warum wir alle aussehen wie rote Pellkartoffeln. Ich habe keine Lust, noch mal so zu verbrennen“, brummt Max grimmig.
„Worüber nachdenken? Gegen die Sonne kann man sowieso nichts machen. Entweder man hat ausreichend Abwehrkräfte oder eben nicht. Meine Haut hatte heute einen schlechten Tag und konnte deshalb nicht so gut abwehren. Morgen sieht das schon wieder anders aus“, ist Paolo überzeugt. „So ein Quatsch! Wir haben uns einfach nicht gut genug eingecremt!“ Behauptet Max. „Faktor 50 ist also nicht gut genug? Höheren Lichtschutz gibt es doch gar nicht!“ Empört hält Thelma ihm ihre Sonnenmilch vors Gesicht.
„Mag sein, aber vielleicht hättest du dich öfter eincremen müssen, um den Schutz zu erhalten. Sonst schwitzt du die Creme vielleicht weg oder so. Ich weiß es doch auch nicht – noch nicht.“ Mit diesen Worten greift Max zu Papier und Bleistift und beginnt zu rechnen. „Drei Stunden waren wir in der Sonne, Mittagszeit, Thelma heller Hauttyp
, das macht…“ Die anderen sehen ihn erwartungsvoll an und warten neugierig auf sein Ergebnis.
Jetzt bist du gefragt. Bringe Licht ins Dunkel und finde heraus, wer von den Freunden recht hat. Dabei hast du es komfortabler als Max. Statt Papier und Bleistift steht dir ein Simulator zur Verfügung. Mit seiner Hilfe kannst du testen, was passiert, wenn wer, wann und wo unter welchen Bedingungen in die Sonne geht. Das beste daran ist: du kannst diese Erfahrungen machen ohne selbst als „rote Pellkartoffel“ zu enden.
| Hast Du es drauf? Zeig Dein Wissen und Können am Simulator! Mit den folgenden Aufgaben kannst Du testen wie fit Du für die Sonne bist. Hier geht es zum Simulator! | |||||
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Max ist zu ähnlichen Ergebnissen
„Wie ist das denn bei mir?“ Fragt
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Der Simulator öffnet sich in einem neuen Fenster. Ihr könnt also immer zwischen dieser Seite und dem Simulator wechseln. Für den Simulator benötigt Ihr den Flash-Player. Zum Download des Flash-Players geht es hier. |
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| Alles klar? Wenn nicht, könnt Ihr Euch hilfreiche Tipps und Infos zum Thema Sonne holen. Auch die diese öffnen sich in einem neuen Fenster damit Ihr immer alles im Blick habt. Hier geht es zu den Tipps & Info zum Thema Sonne! |
Die Haut schützt den Menschen vor verschiedenen Umweltfaktoren. Sie schirmt uns z.B. vor den ultravioletten (UV-)Strahlen ab, die von der Sonne ausgehen.
| Mehr Infos gibt's hier: ultraviolette (UV-)Strahlung |
Leider kann die Haut dabei manchmal selbst Schaden erleiden. Egal, ob die Sonne auf die Erde herunterbrennt oder sich hinter Wolken versteckt, ob man sich natürlichem oder künstlichem UV-Licht wie im Solarium aussetzt, oftmals wird ihre Strahlungsintensität unterschätzt. Zu viel Sonnenstrahlung tut der Haut nicht gut. Sie kann zum Beispiel einen Sonnenbrand oder Überempfindlichkeitsreaktionen und sogar Hautalterung oder Hautkrebs
hervorrufen.
Die UV-Strahlung
der Sonne hat also Einfluss auf die Haut. Wie stark dieser ist, hängt vom individuellen Hauttyp
ab. Ebenso spielen dabei die geographische Lage, die Höhenlage, die Witterung, die Umgebung oder die Jahres- und Tageszeit sowie die Intensität und Dauer des Sonnenbades eine Rolle.
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Mehr Infos gibt's hier: Auswirkungen und Mythen. |
Aber keine Sorge: Wer bestimmte Verhaltensweisen beachtet, kann die Sonne unbeschwert genießen. Dazu zählt z.B., dass man sich bei einem hohen UV-Wert (vor allem mittags) in den Schatten zurückzieht. Ebenso lohnt eine entsprechende Bekleidung und Sonnencreme. Wichtig ist auch die richtige Selbsteinschätzung. Wieviel Sonne kann ich vertragen? Nicht zuletzt gehört eine gesunde Einstellung zum "sonnen-intelligenten" Verhalten. Wer braun ist, ist noch lange nicht schön und cool. Viel schöner ist es, gesund zu sein, und das bedeutet: "natürliche Bräune".
| Mehr Infos gibt's hier: gesunder Sonnengenuss. |
Die Haut hat für den Menschen ganz verschiedene Funktionen. Eine dieser Aufgaben ist es, den menschlichen Organismus
vor äußeren Umwelteinflüssen zu schützen. Dazu zählt zum Beispiel auch der Schutz vor der sogenannten ultravioletten (UV-)Strahlung.
Aber was ist diese UV-Strahlung
überhaupt? Alles wichtige über die UV-Strahlung erfahrt ihr in diesem Kapitel.
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UV-Strahlen: Das Sonnenlicht setzt sich aus vielen unterschiedlichen Lichtstrahlen zusammen. Dazu zählen unter anderem das sichtbare Licht, Wärmestrahlen (Infrarotstrahlen) und UV-Licht. |
Obwohl wir die UV-Strahlen weder sehen noch spüren können nehmen diese Einfluss auf unsere Haut. Sie haben nämlich so viel Energie, dass sie in die Haut eindringen und dort auch Schaden anrichten können. Und so sieht das im Detail aus...
Die UV-A-Strahlen erreichen eine tiefere Hautschicht. Sie können vor allem die Hautalterung, aber auch eine sogenannte Sonnenallergie
hervorrufen. Bei der Entstehung von Hautkrebs
spielen übrigens beide Arten von Strahlung eine Rolle.
Die UV-Strahlung kann unterschiedlich stark sein. Das hängt von ganz unterschiedlichen Bedingungen ab. Zum Beispiel von der Tages- und Jahreszeit: Das UV-Licht ist im Sommer und zur Mittagszeit besonders intensiv.
Auch spielen die geografische Lage und die Höhenlage eine Rolle: Die Strahlung ist am Äquator intensiver, da dort die Strahlen senkrecht auf die Erde treffen. In den Bergen und bei klarer Luft bekommen wir deutlich mehr UV-Strahlen ab als im Tal.
Entscheidend ist auch, wo man sich der Sonne aussetzt: Schnee, Wasser, Sand und Asphalt reflektieren das UV-Licht. Darum ist die Strahlung am Strand, beim Baden oder auf der Skipiste besonders intensiv.
Wer denkt, dass ein bewölkter Himmel das UV-Licht von uns fernhält, irrt. Wolken können die Strahlung abschwächen, sie können sie aber nicht aufheben. In Ausnahmefällen können sie die UV-Strahlung auch verstärken.
Wie stark die Sonne scheint, zeigt übrigens der sogenannte UV-Index . |
Er beginnt bei 1 und erhöht sich mit der Strahlung. Je höher der Index ist, umso wichtiger ist der Sonnenschutz. Der UV-Index wird oft mit dem Wetterbericht im Radio und Fernsehen, im Internet und der Zeitung bekannt gegeben. Dabei wird immer der Maximalwert, der mittags erreicht wird, angegeben.
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Ab einem UV-Index von 3 sollte man sich vor zu viel Sonneneinstrahlung mit entsprechender Kleidung, der Verwendung von Sonnenschutzmitteln oder auch durch Meidung der direkten Sonneneinstrahlung schützen.
| Den persönlichen UV-Check kann sich übrigens jeder kostenlos auf das Handy schicken lassen: http://www.uv-check.de/. | ||
| Auf denInternet-Seiten des deutschen Wetterdienstes kannst du die Vorhersage für UV-Werte in ganz Deutschland, Europa und der Welt ansehen: UV-Indexvorhersage des deutschen Wetterdienstes | ||
| Den UV-Index in der Schweiz erfährst du beim schweizer Bundesamt für Gesundheit |
Das Licht und die Wärme der Sonne sind bis zu einem bestimmten Grad gesund und sorgen dafür, dass man sich wohl fühlt.
Die Sonne ist also grundsätzlich gut für den Menschen!
Überschreitet die UV-Bestrahlung aber einen gewissen Grenzwert, der von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, kann die Haut auch unter ihr leiden.
Was aber machen die Sonnenstrahlen genau mit uns und unserer Haut?
. Mehr... |
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Dieses Vitamin tut dem Körper gut. Es ist wichtig für den Knochenaufbau. Damit der Körper ausreichend Vitamin D produzieren kann, benötigt er allerdings nicht viel Sonneneinstrahlung. 10 bis 15 Minuten pro Tag auf Gesicht, Arme und Hände reichen aus - auch bei bedecktem Himmel. |
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bei Hautkrankheiten eingesetzt werden. Mehr... |
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Bei gezieltem Einsatz kann die UV-Strahlung bei der Behandlung verschiedener Hautkrankheiten helfen.
Bei der sogenannten Phototherapie kann die richtige UV-Dosis dazu beitragen, Hautkrankheiten wie Neurodermitis
Neurodermitis (atopisches Ekzem
)
Die Neurodermitis ist eine besondere angeborene Form von Ekzem, bei der oft ganz spezielle Auslöser von Bedeutung sind, die bei anderen Ekzemtypen keine wichtige Rolle spielen. Bei Neurodermitis können alle Hautstellen und in jedem Alter betroffen sein. Bei den Entzündungsreaktionen handelt es sich meist nicht um eine Allergie Allein vom Aussehen her lässt sich eine Neurodermitis nicht sicher von anderen Ekzemen (wie z.B. dem allergischen Kontaktekzem oder dem subtoxisch-kumulativen Kontaktekzem) unterscheiden. |
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Um sich vor den Schäden der UV-Strahlung zu schützen, reagiert die Haut mit der Verdickung der obersten Hautschicht und Bräunung.
Die Bräunung entsteht durch die vermehrte Produktion des Hautpigments (oder Hautfarbstoffs) Melanin |
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Dabei führt zuviel UV-Licht erst einmal dazu, dass die Haut Feuchtigkeit verliert, austrocknet und sich abschuppt. Langfristig bewirken die UV-Strahlen, dass es zur Bildung von Falten und Pigmentflecken (Altersflecken) kommt. |
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Die Haut merkt sich jeden einzelnen Schaden, den sie einmal durch UV-Strahlung davongetragen hat. Zu übertriebener Sonnengenuss kann zu Hautkrebs führen.
Dabei unterscheidet man den hellen (z.B. den Basalzellkrebs sowie den Stachelzellkrebs) und den schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom
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Manchmal reagiert die Haut auf UV-Strahlung sehr empfindlich mit unangenehmen Hautveränderungen, wie zum Beispiel Rötungen, Bläschen oder Pusteln, verbunden mit starkem Brennen und Juckreiz.
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Alles in allem ist UV-Strahlung notwendig, doch zu viel kann dem Menschen schaden - manchmal sogar so, dass man es nicht mehr rückgängig machen kann.
Immer auf den Hauttyp achten! Grundsätzlich sollte sich darum jeder Mensch mit der UV-Strahlung und deren Konsequenzen auseinandersetzen.
Wie empfindlich man darauf reagiert, ist individuell unterschiedlich. Das hängt vom jeweiligen Hauttyp ab. Ob jemand eher hell- oder dunkelhäutig ist, ist dabei im Erbgut (genetisch) festgelegt.
Menschen mit blasser oder sommersprossiger Haut, hellem oder rotem Haar und blauen Augen bekommen rascher einen Sonnenbrand und werden oft gar nicht braun. Dunklere Hauttypen sind da unempfindlicher: Sie haben seltener Sonnenbrand und werden meistens schneller braun.
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Mehr Informationen zum Hauttyp gibt es hier. Wer möchte, kann mit Hilfe der Tabelle einmal den eigenen Hauttypen einschätzen. |
Insgesamt gibt es sechs unterschiedliche Hauttypen (I-VI), wobei im europäischen Raum vor allem die Typen I-IV vorkommen. Diese Einteilung hat sich ein amerikanischer Hautarzt ausgedacht, um besser Empfehlungen für den Sonnenschutz geben
zu können.
| Hauttyp 1 | ||
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Merkmale:
Sonnenschutzmaßnahmen:
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| Hauttyp 2 | ||
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Merkmale:
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| Hauttyp 3 | ||
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Merkmale:
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| Hauttyp 4 | ||
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Merkmale:
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| Hauttyp 5 | ||
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Merkmale:
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| Hauttyp 6 | ||
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Merkmale:
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| Zum Thema Sonne und Sonnenschutz wird vieles geschrieben und berichtet. Dennoch sind nicht alle Informationen rund um das Thema richtig. |
Viele meinen z.B., dass braungebrannte Haut nicht nur besonders gut aussieht, sondern auch sehr gesund ist. Das ist aber eigentlich nur ein Bild, das in unserer westlichen Gesellschaft existiert. Richtig ist das damit nicht. Bräune ist ein Warnsignal der Haut. Wirklich gesunde Haut hat eine natürliche Farbe.
Andere, die wissen, dass zu viel UV-Strahlung
nicht so gut ist, oder die sich auch an kalten und grauen Tagen nach Licht und Wärme sehnen, beschließen, ins Solarium zu gehen. Aber auch wenn die Strahlung im Solarium künstlich ist, ist sie nicht weniger gefährlich.
Auch das "Vorbräunen" vor dem Urlaub oder dem Hochsommer - ob im Solarium oder durch Selbstbräuner - bringt nichts in Sachen Sonnenschutz. Was zählt, ist immer der Eigenschutz der Haut. Nach diesem sollte man sich richten und entsprechend Sonnenschutzmaßnahmen ergreifen.
Manchmal denken gerade dunkelhäutigere Menschen, dass ihnen die Sonne nichts anhaben kann und dass Sonnenschutz nur Menschen mit heller Haut etwas angeht. Aber dunkle Hauttypen bekommen ebenfalls einen Sonnenbrand, wenn sie das Sonnenbaden übertreiben - auch wenn es bei ihnen ein bisschen länger dauert.
Sonnenschutz ist außerdem nicht nur im Hochsommer bei strahlend blauem Himmel ein Thema, nach dem Motto: keine Sonne, keine UV-Gefahr. Insgesamt 80% der UV-Strahlen gelangen durch die Wolkendecke. Im Winter reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen, und so kann man sich auch zur kalten Jahreszeit die Haut verbrennen. Am besten richtet man sich immer nach dem UV-Index
, der zeigt, wie hoch der UV-Wert an einem bestimmten Ort ist.
Wer denkt: "Ach, ein Sonnenbrand ab und an, das macht ja nichts", irrt sich. Die Haut vergisst nichts.
Bei den vielen angenehmen Seiten der Sonne vergisst man leider manchmal die Schattenseiten. Deshalb ist Sonnenschutz sehr wichtig. Dafür kann jeder selbst etwas tun!
Mit dem richtigen Verhalten und einer vernünftigen Einstellung kann man die schönen Seiten der Sonne genießen und sich vor den schlechten Auswirkungen schützen.
Und das ist gar nicht so schwer!
Wer folgende Tipps beherzigt, bewegt sich auf der sicheren Sonnenseite:
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Für viele Menschen in der westlichen Gesellschaft sind ausgedehnte Sonnenbäder in der prallen Sonne normal; gebräunte Haut empfinden sie als Zeichen von Attraktivität und Gesundheit. Das sollte man allerdings hinterfragen!
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Niemand sollte sich übermäßig der prallen Sonneneinstrahlung auszusetzen, sondern alle möglichen Schutzmaßnahmen treffen. |
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Zudem schützt Sonnencreme vor der UV-Strahlung
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Die UV-Strahlung ist zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten unterschiedlich intensiv.
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UV-Index
Der UV-Index gibt an, wie stark die UV-Strahlung an einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort ist. Er beginnt bei 1 und erhöht sich mit der Strahlung. Je höher der Index ist, umso wichtiger ist der Sonnenschutz. Der UV-Index wird oft mit dem Wetterbericht im Radio und Fernsehen, im Internet und der Zeitung bekannt gegeben. Dabei wird immer der Maximalwert, der mittags erreicht wird, angegeben.
Ab einem UV-Index von 3 sollte man sich vor zu viel Sonneneinstrahlung mit entsprechender Kleidung, der Verwendung von Sonnenschutzmitteln oder auch durch Meidung der direkten Sonneneinstrahlung schützen.
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Sonnenschutz ist also überall wichtig. Einen Sonnenbrand kann man überall bekommen! Bei einem Ausflug mit Freunden, auf dem Balkon oder der Terrasse zu Hause oder während der Pausen in der Schule. |
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Solarien sind keine Alternative für gesunde Bräune. Jede UV-Strahlung, egal ob künstlich oder natürlich, kann zu Hautschäden führen.
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Beim Sonnenschutz kommt es immer auch auf den Hauttyp an. Wie schnell die Haut ohne zusätzlichen Schutz Schäden durch die UV-Strahlung erleiden kann, hängt immer vom eigenen Hauttyp ab.
Ein amerikanischer Hautarzt hat sich eine Einteilung in sechs Hauttypen ausgedacht, um besser Empfehlungen für den Sonnenschutz geben zu können. Mit dieser Einteilung kann jeder selbst ganz einfach versuchen den eigenen Hauttyp und die jeweiligen Sonnenschutzmaßnahmen herauszufinden.
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Alles Klar? Wenn du Lust hast, kannst du bei einem kleinen Test der schweizer Krebsliga noch einmal dein Wissen über "gesunden Sonnengenuss" auf den Prüfstand stellen. Leg gleich einmal los!
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Übrigens: Man sollte immer ein Auge auf seine Haut haben. Wer auf der Haut etwas Auffälliges wie zum Beispiel ein unnatürliches, sich veränderndes oder schmerzendes Muttermal entdeckt, sollte sich vorsichtshalber an einen Hautarzt wenden, der dann klären wird, was zu tun ist.
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