Tipps & Infos

Jeder von euch kennt es: Ab dem Alter von ca. 12 Jahren, mit beginnender Pubertät, bekommen viele Jugendliche auf einmal fettige Haut, Mitesser, lästige kleine und große Pickel und Pusteln: Akne.

Akne ist eine weitverbreitete Hauterkrankung. Sie betrifft vor allem Jugendliche zwischen ca. 12 und 20 Jahren, aber sie kommt auch bei Erwachsenen vor. Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen, die während der Pubertät durch die Hormonumstellung hervorgerufen wird. Sehr viele Jugendlichen sind von ihr betroffen. Wie stark man unter ihr leidet, hängt auch davon ab, wie ausgeprägt die Akne bei den Eltern war.

Mehr Infos gibt's hier: Definition und Entstehung.

Akne hat oft unerfreuliche Nebenbewirkungen: Sie kann schmerzhaft sein, und sie kann dazu führen, dass man sich nicht mehr attraktiv fühlt, und das kann ganz schön am Selbstbewusstsein kratzen. Manchmal möchte man sich dann am liebsten im Zimmer verkriechen und sich von der Welt zurückziehen.
Akne tritt vor allem im Gesicht, dem Oberkörper und gelegentlich an den Oberarmen auf; Bereiche, die sich nur schwer vor der Umwelt verstecken lassen.

Mehr Infos gibt's hier: Mythen und Folgen.

Gegen die lästigen Pickel kann man aber einiges unternehmen: Schonende Hautreinigung und Hautpflege sind sehr hilfreich und etwas, was man selbst tun kann. Außerdem sollte man unbedingt professionelle Hilfe vom Hautarzt und von einer medizinisch geschulten Kosmetikerin in Anspruch nehmen. Je mehr ihr über Akne informiert seid, desto besser könnt ihr selbst etwas dagegen tun.

Mehr Infos gibt's hier: Was tun?

Besonders wichtig: Nicht unterkriegen lassen, sondern das eigene Selbstbewusstsein stärken! Wer ihr als Person seid, ist viel wichtiger als euer Äußeres.

Definition

 Ab dem Alter von etwa 12 Jahren fängt es an: Die Haut wird fettig und entwickelt Mitesser und lästige Pickel und Pusteln. Das bezeichnet man als Akne. Akne ist eines der häufigsten Hautprobleme überhaupt. Praktisch alle Jugendlichen sind davon betroffen, und auch bei Erwachsenen kann Akne vorkommen.

    Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen. Sie tritt vor allem dort auf, wo sich die meisten Talgdrüsen befinden: im Gesicht, am Oberkörper (Dekolleté und Rücken) und an den Oberarmen.   
Talgdrüsen. Die Talgdrüsen liegen in der Lederhaut und münden in die Haarfollikel (Haarbalg) ein. Sie produzieren ein fettiges Sekret, das an die Hautoberfläche gegeben wird und die Haut vor Austrocknung schützt. Von jeder Talgdrüse führt ein Gang an die Hautoberfläche. Der obere Teil dieses Gangs besteht aus hornbildenden Zellen.

Akne kann unterschiedlich stark und in Schüben auftreten. Manchmal sind die Pickel nur etwas lästig, aber bei jedem 3. bis 4. Jugendlichen ist die Akne schwer genug, um deutlich sichtbar zu sein und Narben zu hinterlassen.

Akne beginnt mit der Pubertät, meist im Alter von 10-12 Jahren, und verschwindet oft von selbst wieder, wenn man 18 - 20 Jahre alt ist. In einigen Fällen bleibt sie aber bis ins Erwachsenenalter bestehen oder tritt dann erst auf (z.B. Chlorakne, Akne inversa).

Bei Mädchen treten die Pickel oft etwas früher auf als bei Jungen, weil die Pubertät bei ihnen früher einsetzt. Dafür ist der Verlauf bei Jungen oft schwerer.

Aknetypen
Akne zeigt sich durch eine Reihe von Hautveränderungen, an denen man auch die verschiedenen Aknetypen erkennt: Mitesser (Komedonen), Pickel (entzündliche Akne) und manchmal auch tiefer liegende knotige Entzündungen. Mehr zu Aknetypen.

1. Komedonenakne
  Schwarze oder weiße Mitesser (Komedonen) entstehen. Die schwarzen Pünktchen sind kein Schmutz, sondern Talg, der sich durch Melanin-Pigmente dunkel gefärbt hat (das ist der hauteigene dunkle Farbstoff). Komedonen kann man sich wie Flaschenkorken vorstellen: Sie verstopfen den Ausführungsgang der Talgdrüse.
     
2. Entzündliche Akne
  Durch den Talgstau und die Reizsituation entzündet sich die Talgdrüse - ein Pickel entsteht. Durch die Entzündung sind die Pickel geschwollen und gerötet.
     
3. Knoten-Akne 
  Die Entzündung breitet sich auf das umliegende Gewebe aus und hinterlässt nach der Abheilung Narben.

Akne kann ganz schön nerven, doch es gibt einige Möglichkeiten, wie man damit umgehen und den Verlauf verkürzen kann.

Entstehung

Die menschliche Haut ist ein empfindsames Organ. Sie reagiert auf Hitze und Kälte, Staub und Schmutz, Sonnenlicht und Stress, Bakterien oder Berührungen. Auch innere Faktoren wie Ernährung und Vorgänge im Körperinneren, z. B. Veränderungen im Hormonspiegel oder Krankheiten, haben direkte Auswirkungen auf die Haut.

    Hormone. Hormone sind Botenstoffe, die im Körper gebildet und dann durch den Körper geschickt werden, um bestimmte Veränderungen in Gang zu setzen. Sie bewirken zum Beispiel, dass wir wachsen, dass unser Herz klopft, wenn wir aufgeregt sind, dass Jungen einen Bart und Mädchen eine Brust bekommen; und sie haben Einfluss auf die Haut.  

In bestimmten Lebensphasen (z. B. in Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre oder während des Menstruationszyklus der Frau) verändert sich die Menge und Zusammensetzung der Hormone im sogenannten "Hormonhaushalt". In der Pubertät stellt sicher dieser Hormonhaushalt stark um. Es werden dann z. B. mehr männliche Geschlechtshormone, die sogenannten Androgene, ausgeschüttet - bei Jungen wie bei Mädchen.

Diese Hormone bewirken, neben der Reifung der Sexualorgane, auch (quasi als Nebenwirkung), dass die Talgdrüsen in der Haut mehr Talg produzieren als üblich und gleichzeitig im schmalen Ausführungsgang dieser Drüse mehr Hornzellen produziert werden. Diese Hornzellen versperren dann dem vermehrten Talg aus der Drüse den Ausgang, wie ein Pfropfen im Flaschenhals: die Talgdrüse ist verstopft und schwillt an.  

Von oben seht ihr diese Hornpropfen als kleine weiße oder schwarze Kuppen oder Punkte, die sogenannten Mitesser oder Komedonen (Komedonenakne). Die dunkle Färbung ist kein Schmutz, sondern kommt durch die Beimengung von dunklem Hautfarbstoff (Melanin) in die Hornmasse.

 

    Bakterien. Auf der Haut jedes Menschen leben zahlreiche Bakterien, die für eine gesunde Haut notwendig sind. Darunter befindet sich auch das sogenannte Propionibakterium (Propionibacterium acnes), der bei der entzündlichen Akne eine Rolle spielt. Normalerweise ist er völlig harmlos.  

Entstehen Mitesser (Komedonen), ernährt sich dieses Bakterium von dem vermehrten Talg und löst dadurch Entzündungen in den Talgdrüsen aus: Die Drüsen schwellen an, die Haut spannt und rötet sich, juckt oder schmerzt, ein weißer oder gelber Punkt erscheint – ein Pickel entsteht (entzündliche Akne).

Entzündet sich die Talgdrüse noch stärker, kann sie platzen und ihren Inhalt in die Haut in ihrer Umgebung ausschütten. So entstehen Pusteln und Knoten, die schmerzhaft sein und Narben hinterlassen können (Knoten-Akne).  

Mythen

      Über Akne kursieren übrigens einige verbreitete Mythen und Irrtümer, auf die man besser nichts geben sollte:

Obwohl bei der Entstehung von Akne Bakterien beteiligt sind, handelt es sich nicht um eine ansteckende Krankheit, denn jeder von uns trägt diese Bakterien schon auf der Haut. Akne hat auch nichts damit zu tun, dass man sich zu wenig wäscht. Es ist keine Infektionskrankheit und wird beim Umarmen oder Küssen nicht übertragen.

Es ist sehr wichtig, die Haut regelmäßig und dem Hauttyp angemessen zu pflegen. Aber letzten Endes entsteht Akne durch hormonelle Veränderungen im Körper und lässt sich selbst durch gute und schonende Hautpflege nicht sofort beseitigen.

Schokolade, Süßigkeiten, Cola oder andere Lebensmittel werden häufig angeschuldigt, Akne auszulösen. Das ist aber nicht richtig. Solltet ihr bemerken, dass ihr auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert, solltet ihr einen Hautarzt befragen.

Und noch etwas: "Sündige Gedanken" oder auch Selbstbefriedigung lösen ebenfalls keine Akne aus.

 

Folgen

Akne tritt vor allem im Gesicht auf - daher  ist sie für alle sichtbar und läßt sich schwer verbergen. Das Selbstbewußtsein leidet dann manchmal sehr!

Wer Akne hat, fängt manchmal an, sich in der Gegenwart anderer Menschen unsicher zu fühlen. Manchmal möchte man sein Gesicht am liebsten niemandem mehr zeigen und sich in den eigenen vier Wänden verkriechen. 

Das kann sich auf Freundschaften und andere Kontakte, auf Schule und Beruf auswirken. Manchmal fürchtet man, dass  andere einen für ungepflegt und hässlich halten. Oder man hat Angst, dass man wegen der Akne keinen Partner findet. In Vorstellungsgesprächen für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz fühlt man sich unsicher und befürchtet, dass man vielleicht wegen der Haut nicht genommen wird.

Außerdem können Pickel schmerzhaft und Hautpflege- und Hauttherapiemaßnahmen mühsam und anstrengend sein.

Solche Gefühle sind vollkommen normal, müssen jedoch nicht sein. Wichtig ist es, dass man etwas unternimmt, sobald man Akne bei sich bemerkt. Akne ist eine der häufigsten Hauterkrankungen - am besten sucht man damit einen Hautarzt auf und läßt sich Therapie- und Pflegeempfehlungen geben.

Aber keine Panik: Akne ist in der Pubertät etwas ganz normales. Fast alle Jugendlichen sind davon betroffen, und es gibt Mittel und Wege, sie zu behandeln und zu lindern.

Was tun?

Die Akne verschwindet meistens um das 18. bis 20. Lebensjahr herum von selbst. Bis dahin müsst ihr aber nicht tatenlos abwarten, sondern könnt selbst etwas dagegen unternehmen.  Damit tut ihr eurer Haut und gleichzeitig auch eurem Wohlbefinden etwas Gutes!

    Akne tritt in Schüben auf, d. h., sie kommt und geht im Abstand von Wochen oder Monaten. Bei Mädchen wird die Akne meistens vor Beginn der Regelblutung stärker. Auch bei Jungen gibt es Zeiten mit mehr und mit weniger Pickeln.   

Diese Schübe kann man durch gute Hautpflege und Behandlung reduzieren oder wenigestens abschwächen. Ganz vermeiden lassen sie sich aber meistens nicht. Mit der Zeit kennt man das schon und bekommt ein besseres Gespür dafür, wann es wieder losgeht.

Was könnt ihr nun selbst gegen die Akne unternehmen?

 

Richtige Hautreinigung ist der erste Schritt. Mehr...

In der Werbung wird es häufig so dargestellt, als sei die Reinigung der Haut der wichtigste Faktor, um die Akne in den Griff zu bekommen. Das ist nicht ganz richtig. Aber man sollte die Haut schon regelmäßig ca. 1-2x am Tag (aber nicht öfter) mit milden synthetischen Reinigungsmitteln, sogenannten Syndets, waschen.

Diese Mittel sollten hautneutral sein, d. h. dem pH-Wert der Haut von 5,5 ungefähr entsprechen, damit der natürliche Säureschutzmantel der Haut nicht zerstört wird. Dadurch vermeidet man, dass die Haut zusätzlich mit Bakterien infiziert wird.

Für Aknehaut gibt es auch spezielle Reinigungsmittel, in denen oft antiseptische Zusätze enthalten sind. Laßt euch von eurem Hautarzt beraten.

Die Haut noch öfters zu waschen oder dazu Seifen oder alkoholhaltige "Akne-Reinigungsmittel" aus der Drogerie  (alkalische Reinigungsmittel) zu benutzen, kann dazu führen, dass die Haut sich stärker gereizt fühlt und mehr Mitesser und Pickel entstehen. Reinigungsmittel sollte man immer sparsam verwendet und danach gründlich wieder abwaschen.

Glänzt die Haut fettig, kann man sie im Lauf des Tages mit Kosmetiktüchern trocken tupfen. Das ist schonender als häufiges Waschen.

Hilfreiche Tipps zur richtigen Hautpflege findet ihr auch auf den Seiten zur Haut allgemein: Umgang mit der Haut.

 Wie pflege ich meine Haut? Mehr...

Bei der Hautpflege möglichst keine fettenden Produkte verwenden, weil sie die Poren verstopfen und Akne verstärken.

Man sollte die Hautpflege der Haut anpassen (trocken/fettig). Für trockene Haut kann man milde rückfettende Produkte empfehlen, die die Haut nach dem Waschen wieder leicht befeuchten, ohne die Poren zu verstopfen. 

Der Hautarzt oder die Kosmetikerin kann euch dazu Empfehlungen geben. Viele Aknepräparate gibt es inzwischen auch in einer Creme oder Salbe, die gleichzeitig die Haut pflegt.

Hilfreiche Tipps zur richtigen Hautpflege findet ihr auch auf den Seiten zur Haut allgemein: Umgang mit der Haut.

 Schminken. Mehr...
Schminken ist völlig in Ordnung; Lippenstift, Lidschatten usw. sind meistens vollkommen unproblematisch.

Bei Gesichtscremes sollte man aber acht geben: Sind sie zu fettig, tragen sie dazu bei, dass neue Mitesser entstehen!


Wer wissen will, welche Inhaltsstoffe von Kosmetika Akne fördern können, kann hier weiterlesen. 

Inhaltsstoffe von Kosmetika

Es kann ganz interessant sein, auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika zu achten, denn sie können Stoffe enthalten, die die Bildung von Mitessern fördern, z. B. Erdnussöl, das in vielen Pflegemitteln enthalten ist.

Der Hersteller muss alle Bestandteile seines Produkts auf der Packung angeben. Wenn Kosmetika einen der folgenden Stoffe enthalten, solltet ihr versuchen, auf andere Produkte auszuweichen*:

Butylstearat (Butyl Stearate)
Cetylalkohol (Cetyl Alcohol)
Hexylenglycol (Hexyne Glycol)
Isopropylmyristat (Isopropyl Myristate)
Lanolin (Lanolin)

Natrium-Laurylsulfat (Sodium Lauryl Sulfate)
Polyäthylenglycol 300 (PEG-12)
Sesamöl (Sesamum Indicum)
Stearinsäure (Stearic Acid)
Schwefel (Sulfur)

* Hier sind die deutschen und die englischen Bezeichnungen genannt, da die Produktpackungen häufig nur die englischen Bezeichnungen aufweisen. (Quelle: http://www.informationszentrale-haut.de/html/de/70_patient/pdf/Akne.pdf)

 Macht einen Termin beim Hautarzt. Mehr..

Akne ist eine Hauterkrankung, und man kann und sollte dafür ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Durch eine rechtzeitige Behandlung lassen sich Narben am besten verhindern.

Euer Hautarzt wird mit euch zusammen ein individuelles Therapieprogramm zusammenstellen. Je nachdem, welche Art von Akne man hat und was die Haut braucht, kann der Hautarzt eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen vorschlagen:

Art der Therapie Maßnahmen
Äußerliche ("lokale") Therapie Cremes und Salben, die die Entzündungen behandeln, die starken Verhornungen auflösen und die bakterielle Besiedlung sowie die starken Talgbildung bekämpfen;
Tiefenreinigung der Haut durch eine medizinisch geschulte Kosmetikerin;
Empfehlung zu Hautreinigung und -pflege
Innerliche ("systemische") Therapie Einnahme von Medikamenten zur Bekämpfung von Entzündungen sowie von starker Verhornung und Talgbildung, bei Mädchen evtl. Einnahme einer speziellen Antibabypille


Außerdem kann es hilfreich sein, regelmäßig zu einer medizinisch geschulten Kosmetikerin zu gehen - vor allem in schwereren Fällen. Je nach Stärke der Akne ist das 1-3mal im Vierteljahr empfehlenswert. Die Kosmetikerin wird eine professionelle Hautreinigung durchführen, die Komedonen entfernen, um Entzündungen vorzubeugen und entzündete Hautareale behandeln.

Medizinische Kosmetik

Medizinische Kosmetik ist eine sinnvolle ergänzende Maßnahme in der Aknetherapie. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel, wenn sie vom Hautarzt verordnet worden ist. Bei übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten bei Verordnung durch den Hautarzt in schwereren Fällen oft ebenfalls, wenn die Behandlung vom Hautarzt verordnet worden ist, aber es kann etwas schwieriger werden. Einige Hautärzte führen so eine Behandlung auch in ihrer Praxis durch. Fragt am besten beim Hautarzt und bei eurer Krankenversicherung nach.
 Besser nicht: Drücken und Quetschen. Mehr...
Möglichst nicht selbst die Pickel aufdrücken, quetschen oder aufstechen! Dabei wird fast immer die Haut in der Umgebung des Pickels verletzt.

Dadurch können Entzündungen und Narben entstehen. Außerdem kommt beim selbst durchgeführten Quetschen nur ein geringer Teil des Talgs nach draußen, der Rest wird in die tiefere Haut um die Talgdrüse herum gedrückt und löst dort ebenfalls Entzündungen aus. Geht dazu lieber zum Hautarzt oder zur Kosmetikerin.

 Aknebehandlung braucht Zeit: Warum Geduld sich lohnt. Mehr...
Man sollte für die Aknetherapie ein bisschen Geduld mitbringen: Nur Konsequenz führt hier zum Erfolg...

Die Akne reagiert meist nicht sofort auf die Behandlung. Aber nach einigen Wochen wird man immer eine deutliche Verbesserung bemerken.

Da jeder Mensch eine andere Haut hat, wird der Hautarzt oft mehrere Möglichkeiten ausprobieren müssen. Auch dafür sollte man ein bisschen Geduld mitbringen.

 Akne und Sonne. Mehr...
Übermäßiger Sonnengenuß ist grundsätzlich schädlich für die Haut. In Maßen kann die Sonne bei Akne aber gut tun:

Sonnenlicht hat eine antientzündliche Wirkung auf die Haut, und auf leicht gebräunter Haut sieht man die Akne auch nicht so deutlich.

  Im Lernmodul "Sonne" könnt Ihr noch einmal genau nachlesen, wie ihr die Sonne vernünftig genießen könnt!

 Tut etwas für euer Selbstbewußtsein. Mehr...

Die Pubertät ist eine Zeit des Übergangs vom Kind zum Erwachsenen, in der man die eigene Persönlichkeit entwickelt. Das ist eine spannende, aber auch anstrengende Zeit.

Gerade in Aknephasen ist es wichtig, ein positives Verhältnis zu sich selbst zu finden. Sport und andere Hobbies als auch Freundschaften und andere Kontakte helfen dabei.

Auch offene Gespräche in der Familie und unter Freunden über Gefühle und Schwierigkeiten helfen, sich mit diesen ganzen Veränderungen weniger alleine zu fühlen und zu merken, dass kein Grund besteht, sich für die Akne zu schämen. Denn die anderen Jugendlichen sind in genau der gleichen Lage und werden euch verstehen.

Wenn man sich gefühlsmäßig sehr schlecht fühlt, besteht immer die Möglichkeit, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Psychologen sind für solche Probleme ausgebildet, die Gespräche können oft von den Krankenversicherungen bezahlt werden und helfen meistens sehr gut, mit den eigenen Gefühlen und Problemen leichter zurechtzukommen.