Dieser Bereich der Lernplattform "in Touch with Health" steht allen MultiplikatorInnen offen, die Gesundheitsförderung zum Thema Haut und sexuell übertragbare Krankheiten (kurz STD) in einem Lernsetting umsetzen möchten.
Auf den folgenden Seiten finden Sie verschiedenste Informationen, die Sie benötigen, um schulinterne oder außerschulische Projekte der Gesundheitsförderung durchzuführen.
Dazu zählen allgemeine Informationen zum Gesundheitsprojekt PAEDIMED, in dessen Rahmen die Lernumgebung entwickelt wurde, sowie grundlegende Informationen zum Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung. Weiterhin erhalten Sie Zusatzinformationen- und Materialien für den Einsatz im Unterricht oder bei Projekten.
| Über Paedimed: Hier erhalten Sie einen Einblick in das Gesundheitsprojekt PAEDIMED und über die Grundidee, die hinter der Lernumgebung steht. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier. |
|
|
Gesundheit & CO: Was ist Gesundheit und wie funktioniert Gesundheitsförderung? Auf diese Fragen erhalten Sie unter "Gesundheit & Co" Antworten. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier. |
|
|
Lernmodule: Hier erhalten Sie zusätzliche Hintergrundinformationen zu den angebotenen Themen. Dazu zählen weiterführende Inhalte in Form von Link- und Literaturtipps sowie Vorschläge für (Unterrichts-)Aktivitäten und Projekte. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf die jeweiligen Lernmodule zu Akne, Sonne, Ekzeme und STD. Weiterhin haben Sie hier Zugang zu Hintergrundinformationen zum Thema Haut. |
Davon, was Gesundheit ist, gibt es zahlreiche, ganz unterschiedliche Auffassungen. Dennoch ist diesen vielen Ansichten Eines gemein: Gesundheit geht jeden etwas an.
Um Interessierten den Einstieg in die Gesundheitsförderung zu erleichtern, soll dieses Kapitel einen Einlick in das Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung liefern.
| Gesundheit: In diesem Bereich wird der Frage "Was ist eigenlich Gesundheits?" auf den Grund gegangen. Mehr Infos finden Sie hier. | ||
| Gesundheitsförderung: Immer stellt sich die Frage danach, wie man die Gesundheit fördern kann. Was Gesundheitsförderung ist, wird hier beantwortet. | ||
| Salutogenese: Hinsichtlich der Gesundheitsförderung stehen nicht zwingend krankmachende Risikofaktoren im Mittelpunkt, sondern hier spielen die Ressourcen jedes Einzelnen eine bedeutende Rolle. Näheres zum Modell der Salutogenese finden Sie hier. | ||
| HAPA-Modell: Wie man Gesundheitsförderung in einem Lernsetting umsetzen kann, dafür liefert das sogenannte HAPA-Modell wichtige Anregungen. Dieses wird hier näher vorgestellt. | ||
| Literatur: Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier. |
Was steht oft in einer Geburtstagskarte? "Herzliche Glückwünsche, viel Erfolg im neuen Lebensjahr und vor allen Dingen Gesundheit". Offenbar spielt Gesundheit eine große Rolle für ein zufriedenes oder sogar glückliches Leben. Ein bekannter Philosoph – Schopenhauer – hat einmal gesagt: "Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist Alles nichts". Das sind Beispiele, die die Wertschätzung von Gesundheit deutlich machen.
Bei dem Versuch, Gesundheit kurz und bündig zu beschreiben, stößt man jedoch schnell an Grenzen. Vielleicht ist es gar nicht möglich, Gesundheit allgemein gültig zu beschreiben, weil jeder ganz persönliche Vorstellungen davon hat. So spielen z.B. bestimmte Erfahrungen und auch Persönlichkeitseigenschaften eine Rolle dabei, wie man für sich selbst Gesundheit empfindet. Ein paar Beispiele für unterschiedliche Auffassungen von Gesundheit sind in der Abbildung unten aufgeführt. Manche Definitionen sind auf das körperliche Funktionieren der "Maschine Mensch" ausgerichtet, andere beziehen sich nur auf das Fehlen von Krankheit. Wieder andere sind sehr umfassend, sie stellen das Wohlbefinden des Menschen bei ganz verschiedenen Erfahrungen und Empfindungen (z.B. eigener Körper, Gefühle, Beziehungen zu anderen) in den Mittelpunkt.
|
Die unterschiedlichen Vorstellungen von Gesundheit können mit verschiedenen Verhaltensweisen zusammen hängen. Wer der Meinung ist, selbst keinen Einfluss auf seine Gesundheit zu haben, weil diese vom Zufall oder höheren Mächten abhängt, wird sich wahrscheinlich nicht dafür einsetzen, seine Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Wer überzeugt ist, zu einem großen Teil selbst verantwortlich für seine Gesundheit zu sein, vermeidet vielleicht eher gesundheitsschädliches Verhalten und versucht, aktiv etwas für seine Gesundheit zu tun.
Wichtig an dieser Definition ist ihr ganzheitlicher Anspruch. Für die damalige Zeit war es nicht selbstverständlich, das geistige (heute vielleicht eher psychische) und auch das soziale Wohlbefinden gleichrangig neben das körperliche Wohlbefinden als Voraussetzung für Gesundheit zu stellen.
Was bedeutet nun eigentlich Gesundheitsförderung? Auch hier hat die Weltgesundheitsorganisation eine bekannte Definition aufgestellt:
|
"Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen" (WHO 1986). |
Unter dieser Leitidee steht auch das Projekt zu Hauterkrankungen und sexuell übertragbaren Erkrankungen. Das bedeutet, dass Schüler am Beispiel der hier gewählten Themen lernen und erfahren können, selbstbestimmt ihre Gesundheit zu stärken.
In der sogenannten Ottawa-Charta (1986) werden von der Weltgesundheitsorganisation drei Handlungsstrategien und fünf vorrangige Handlungsfelder der Gesundheitsförderung genannt.
| Die drei Handlungsstrategien der Gesundheitsförderung sind hier näher beschrieben. | ||||||||||||||||
|
Handlungsstrategien der Gesundheitsförderung Zu den drei Handlungsstrategien zählen die Interessenvertretung (bzw. Anwaltschaft für Gesundheit), das Befähigen und Ermöglichen sowie das Vermitteln und Vernetzen.
|
||||||||||||||||
| Die wesentlichen fünf Handlungsbereiche für Gesundheitsförderung sind hier näher beschrieben. | ||||||||||||||||
|
Handlungsbereiche der Gesundheitsförderung
|
||||||||||||||||
Insbesondere der Handlungsbereich "Entwicklung persönlicher Kompetenzen" ist für die Herleitung eines gesundheitspädagogischen Auftrags von Bedeutung. In der Ottawa-Charta wird hierzu ausgeführt, dass Gesundheitsförderung "die Entwicklung von Persönlichkeiten und sozialen Fähigkeiten durch Information, gesundheitsbezogene Bildung sowie die Verbesserung sozialer Kompetenzen und lebenspraktischer Fertigkeiten" unterstützt.
"Was macht Menschen krank?" Diese Frage beschäftigt vor allen Dingen die medizinische Wissenschaft. Es wird versucht, die Entstehungsweise von Krankheiten zu verstehen und sie zu beeinflussen. Auch Psychologen beschäftigen sich traditionell eher aus dieser Perspektive mit krankmachenden Einflüssen, wie z.B. Stress. Was unsere jüngste Vergangenheit angeht, hat die Umkehrung der Frage für eine Erweiterung der Blickrichtung gesorgt.
"Was erhält den Menschen gesund?". So lautet die zentrale Frage, auf die ein Forscher zufällig gestoßen ist. Aufgefallen war ihm, dass bei Frauen, die während des Nationalsozialismus stark traumatisiert worden waren (Gefangenschaft in Konzentrationslagern), einige Frauen gesundheitlich weniger beeinträchtigt waren als andere. Aus der klassischen Perspektive heraus ("Was macht krank?") hätte man sich mit der Gruppe der psychisch und körperlich stark beeinträchtigten Frauen beschäftigt. Antonovsky hat aber versucht, aus der Untersuchung der gesundheitlich weniger beeinträchtigten Frauen Gründe zu finden, die bei ihnen dazu geführt haben, dass sie mit sogenannten Stessoren besser umgehen konnten. Antonovsky definiert Stressoren als Anforderungen, mit denen der Mensch sich auseinander setzen muss.
Er wollte zudem überprüfen, ob diese Gründe auch für andere Menschen gelten. Entscheidend dafür ist, dass man Stressoren Widerstandsressourcen entgegen setzen kann. Jeder kennt das Phänomen, dass nicht alle Menschen, die den gleichen Krankheitserregern ausgesetzt sind, auch erkranken. Bei einer Erkältungswelle zum Beispiel stecken sich einige Menschen an, andere bleiben gesund. Erklären würde man das z.B. mit besseren Abwehrkräften, die eine Ansteckung verhindern. Wie aber kommt es dazu, dass einige Menschen über bessere bzw. schwächere Abwehrkräfte verfügen? Das Konzept, das versucht zu erklären, wie Gesundheit und auch Krankheit entsteht, wird das "Modell der Salutogenese" (der Gesundheitsentstehung) genannt.
Stressoren, Widerstandsressourcen und das Kontinuum von Gesundheit und Krankheit. Antonovsky legt seinem Salutogenese-Modell die zentrale Annahme zugrunde, dass in jedem Menschen sowohl gesunde als auch kranke Anteile vorhanden sind. Er sieht Gesundheit und Krankheit als Pole eines Kontinuums.
Die Gesundheit eines Menschen hängt davon ab, welchen Stressoren er ausgesetzt ist und über welche Widerstandsressourcen er verfügt. Die Balance zwischen den belastenden und entlastenden bzw. schützenden Faktoren bestimmt dann das Gesundheitsniveau (siehe Abbildung).
![]() |
| Wirkung von Stressoren: Sie erzeugen einen Spannungszustand, der Bewältigt oder nicht bewältigt wird und somit eher in Richtung Gesundheit (Salutogenese) oder Krankheit (Pathogenese) mündet (Gesundheits-Krankheits-Kontinuum). |
|
Gesundheits-Krankheits-Kontinuum
Antonovsky hat dies sehr bildhaft beschrieben, in dem folgenden Zitat hat er seine Grundannahmen in einer Metapher verdeutlicht: "...meine fundamentale philosophische Annahme ist, dass der Fluss der Strom des Lebens ist. Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, dass ein Großteil des Flusses sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluss, die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschwellen und Strudel führen. Meine Arbeit ist der Auseinandersetzung mit folgender Frage gewidmet: ´Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluss befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?" (Antonovsky, Übersetzung durch Franke 1997, S. 92) |
In der salutogenetischen Perspektive richtet sich der Blick auf die Art und Weise, wie eine Person Stressoren positiv verarbeitet. Widerstandsressourcen, die eine positive Verarbeitung von Stressoren erlauben, sind z. B.:
) des Körpers gegen Krankheitserreger und andere Stressoren,
Kohärenzgefühl. Zentral für die Verfügbarkeit und Nutzung von Widerstandsressourcen ist das sogenannte Kohärenzgefühl. Damit ist die Grundhaltung einer Person gemeint, die ihr hilft, Stressoren positiv zu verarbeiten. Das Kohärenzgefühl besteht aus drei Komponenten: der Verstehbarkeit, der Handhabbarkeit und der Sinnhaftigkeit bzw. Bedeutsamkeit (siehe untenstehende Abbildung).
![]() |
![]() |
![]() |
Nach Antonovsky reagiert ein Mensch mit stark ausgeprägtem Kohärenzgefühl auf Anforderungen (Stressoren), indem er sie als Herausforderung sieht und seine Widerstandsressourcen aktiviert. Ein gering ausgeprägtes Kohärenzgefühl führt hingegen eher dazu, dass die Anforderung schnell als Überlastung empfunden wird.
Der Kohärenzsinn ist also ein positives, aktives Selbstbild der Handlungs- und Bewältigungsfähigkeit, das einhergeht mit der Gewissheit, sich selbst und die eigenen Lebensbedingungen steuern und gestalten zu können.
Je stärker der Kohärenzsinn ausgeprägt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Stressoren erfolgreich und mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zu bewältigen. In diesem Sinne ist es eine Aufgabe der Gesundheitsförderung an Schulen, den Jugendlichen zu einem positiven Kohärenzsinn zu verhelfen.
Gesundheitserziehung zeigt oft nicht die gewünschten Erfolge. Viele Risikoverhaltensweisen haben sich als sehr widerspenstig erwiesen, und pädagogische Eingriffe stoßen häufig auf eine geringe Akzeptanz (z.B. Rauchen, gesunde Ernährung).
Deshalb ist es wichtig, die kognitiven Prozesse zu entschlüsseln, die zwischen der gesundheitspädagogischen Botschaft und dem gesundheitsrelevanten Handeln liegen. Das im Folgenden skizzierte Modell kann einen Beitrag zur Klärung der Frage liefern, wie aus pädagogischen Interventionen das erwünschte Zielverhalten entsteht und an welchen Nahtstellen dieses Prozesses die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns erhöht ist.
Eine ganze Reihe von Modellen versucht, das gesundheitsrelevante Verhalten von Menschen in seiner Entstehung und Beeinflussbarkeit zu erklären. Ein Modell, dass die Faktoren vieler anderer Modelle integriert, ist das HAPA-Modell, das Ende der 1980er von Ralf Schwarzer in Berlin entwickelt wurde. Es knüpft konzeptionell an das Salutogenese-Modell von Antonovsky an. In dem Modell wird von einzelnen Phasen ausgegangen, die in einem positiven Sinne durchlaufen werden müssen, wenn das gewünschte Verhalten (entweder durch Einstellung eines schädigenden und/oder Aufnahme eines gesundheitsfördernden Verhaltens) aufgenommen und aufrechterhalten werden soll.
| Diese Phasen sind im untenstehenden Bild dargestellt. Eine nähere Ausführung dazu finden Sie hier. |
![]() |
|
HAPA-Modell
In einer Motivationsphase beeinflussen die Risikowahrnehmung, die Handlungsergebniserwartung und die Selbstwirksamkeitserwartung die Bildung einer Intention (Zielsetzung). Mit Risikowahrnehmung ist die subjektive Einschätzung einer Person hinsichtlich des Schweregrads von Erkrankungen und der eigenen Verwundbarkeit gemeint. Wird ein bestimmtes Risiko subjektiv als Bedrohung wahrgenommen, werden positive und negative Handlungsergebniserwartungen gegeneinander abgewogen (was muss ich aufgeben, was erhalte ich dafür?). Soll es im Folgenden zu einer Intentionsbildung kommen, müssen die positiven Konsequenzerwartungen überwiegen sowie eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung vorliegen. Selbstwirksamkeitserwartungen bezeichnen subjektive Überzeugungen, eigene Verhaltensweisen aufgrund eigener Kompetenz ausführen zu können, und zwar insbesondere in Situationen, die neue, unvorhersehbare oder stressreiche Elemente enthalten (Beispiel: Ich schaffe es, auch gegen den Widerstand meines Partners auf der Verwendung eines Kondoms zu bestehen). Den Selbstwirksamkeitserwartungen wird nicht nur in der Motivationsphase des Modells eine große Bedeutung beigemessen, auch in der Volitionsphase entscheiden sie wesentlich darüber, ob eine Verhaltensänderung auch gegen Widerstände aufrechterhalten wird. Den Abschluss der Motivationsphase bildet die Intention zu einer Verhaltensänderung (z.B. kein ungeschützter Geschlechtsverkehr mehr). Die Volitionsphase beginnt, hier geht es um die Planung, Initiierung und Aufrechterhaltung des Gesundheitsverhaltens sowie um die Erholung von eventuellen Rückschlägen/Rückfällen. Die Volitionsphase wird wiederum in drei Phasen eingeteilt: die präaktionale Phase (Planung und Initiative), die aktionale Phase (Handlungsausführung und Aufrechterhaltung) und die postaktionale Phase (Wiederherstellung oder Disengagement nach Misserfolg). |
Da den Selbstwirksamkeitserwartungen eine besonders wichtige Rolle für die Aufnahme und die Aufrechterhaltung eines gesundheitsrelevanten Verhaltens beigemessen wird, sind hier die Entstehungs- und Einflussnahmebedingungen insbesondere durch Lehrer oder andere Multiplikatoren skizziert.
Das Antwortformat ist vierstufig: |
Neben diesem Instrument zur Erhebung der allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartungen gibt es noch ein spezifisches Instrument zur Erhebung der Lehrerselbstwirksamkeitserwartungen (Ralf Schwarzer & Gerdamarie S. Schmitz, 1999).
Anmerkung: mit (–) gekennzeichnete Items müssen umgepolt werden. |
Für die Entwicklung der Lehrer–Selbstwirksamkeitsskala wurden zunächst Bereiche mit unterschiedlichen Kompetenzanforderungen innerhalb des Berufsfeldes von Lehrern identifiziert. Es handelt sich hier vor allem um die Bereiche (a) berufliche Leistung, (b) berufliche Weiterentwicklung, (c) soziale Interaktionen mit Schülern, Eltern und Kollegen sowie (d) Umgang mit Berufsstress. Alle vier Bereiche sollten in einem Messinstrument zur Lehrer–Selbstwirksamkeit angemessen vertreten sein.
Selbstwirksamkeitsüberzeugungen werden im Lebensverlauf durch Informationen aus vier unterschiedlichen Quellen aufgebaut: Informationen durch (1.) eigene Handlungserfolge, (2.) Erfahrungen aus dem sozialen Vergleich mit anderen, (3.) überzeugende verbale Rückmeldungen wichtiger anderer sowie (4.) physiologische und affektive Zustände.
| Diese Selbstwirksamkeitsinformationen werden kontinuierlich integriert. Hier sind in einer Tabelle beispielhaft Möglichkeiten für die Förderung von Selbstwirksamkeitserwartungen in den verschiedenen Bereichen dargestellt. | |||||||||||||
|
Selbstwirksamkeitsinformationen
|
|||||||||||||
Die Folgenden Literaturhinweise geben Ihnen sie Möglichkeit sich noch ein bisschen tiefer mit den Themen Gesundheit und Gesundheitsförderung zu befassen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zum Thema "Akne". Hierzu zählen vertiefende Inhalte in Form von Links sowie Vorschläge und Anleitungen für schulinterne oder außerschulische Aktivitäten. Weiterhin erhalten Sie zusätzliches Bildmaterial und Testfragen für den Einsatz im Unterricht oder Projekt.
| Lernmodul Akne | |
| Methodenvorschläge für den Unterricht finden Sie hier. | |
| Zusatzinfos zu den Lerntexten erhalten Sie hier. | |
| Bildmaterial können Sie hier downloaden. | |
| Testfragen für den Unterricht finden Sie hier. | |
Auf dieser Seite erhalten Sie verschiedene Vorschläge für Lehr- und Lernmethoden zum Thema "Akne". Bei der Zusammenstellung dieser wurde Wert auf ein möglichst breites Angebot gelegt. Dieses reicht von kurzen Aktivitäten bis hin zu größeren Projekten. Von einfachen Diskussionsrunden im Klassenzimmer bis hin zu Multimedia-Projekten ist etwas dabei.
Die einzelnen Methodenvorschläge sind im Folgenden allgemein beschrieben. Dazu zählen die Inhalte, die Umsetzungsarten und Varianten sowie der Medien- und Zeitbedarf. Zusätzlich steht Ihnen für jede Methode eine ausführlichere Handreichung (ggf. inklusive Arbeitsblätter und Zusatztexten) zum Download zur Verfügung.
| Um die detailierten Handreichungen zu den einzelnen Methoden herunterladen zu können, benötigen sie den Acrobat Reader. Diesen erhalten sie hier kostenlos. |
| Story Telling: "Der Horror mit der Akne" |
| Inhalt & Ziel Die Aktivität greift Max’ Idee, Natalyas "inneren Horror" als Geschichte festzuhalten, auf. Akne bringt oftmals enorme psychische Belastungen mit sich. Die SchülerInnen sollen über das Thema Akne und Psyche reflektieren und diskutieren. Dies soll angeregt werden, indem die SchülerInnen selbst (in einer Kleingruppe) eine Geschichte dazu schreiben. Diese soll den "inneren Horror", den viele von Akne Betroffene erleben, sowie tatsächlich erfolgte und befürchtete (Vor-)Urteile zum Thema Akne beschreiben und mögliche Lösungsstrategien entwickeln. |
|
Umsetzung |
| Varianten Unterschiedliche Varianten sind möglich; z.B. „Paper-Pencil“-Geschichte oder Wiki |
| Material-/Medienbedarf Für das Wiki ist ein Internetanschluss erforderlich. |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - Benötigte Unterrichtszeit: ab 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2bis 3 Std.) |
| Internet-Führerschein: Anti-Akne-Mittel im Netz – Top oder Flop? |
| Inhalt & Ziel Die Aufgabe knüpft an Natalyas Internet-Recherche nach einem wirksamen Hausmittel gegen ihre Akne an. Auf zahlreichen Internet-Seiten werden die verschiedensten Haus-mittel angepriesen, die die Akne lindern bzw. beseitigen sollen. Die meisten Tipps sind allerdings aus medizinischer Sicht nicht als hilfreich anzusehen. Die Aktivität stellt einen "Internet-Führerschein" im Umgang mit Akne und Behandlungsvorschlägen im Internet dar. Die SchülerInnen sollen lernen, die verschiedenen Internetquellen besser einzuschätzen. |
|
Umsetzung |
| Varianten Unterschiedlich starke Anleitung bei der Internetrecherche |
| Material-/Medienbedarf - Texte des Lernmoduls - Internetanschluss erforderlich - Arbeitsblatt |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Interview: Akne – wie war das für dich? |
| Inhalt & Ziel Die Freunde aus der Einstiegsgeschichte haben unterschiedliche Erfahrungen mit der Akne gemacht. Daran knüpft die Aufgabe an. Fast jeder, der die Pubertät bereits durchlebt hat, hatte Akne. Durch Interviews mit "Akne-Überlebenden" (Personen ab 18 Jahren) und die gemeinsame Auswertung der Interviewaussagen soll deutlich werden, dass die typischen Symptome der Akne in der Regel mit zunehmendem Alter wieder abklingen und die meisten Menschen die Phase der Pubertät durch- und "überlebt" haben. |
| Umsetzung in den Unterricht integrierbar |
| Varianten verschiedene Varianten möglich, z.B. Face-to-Face Interview, alternativ: Aufnahme des Interviews per Audio oder Video. |
| Material-/Medienbedarf Bei audio(visueller) Aufnahme des Interviews entsprechendes Equipment (Aufnahme- und Wiedergabegeräte notwendig) |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Doppelstunde (bei audio-/visueller Aufnahme mind. 2 Doppelstunden) - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2 bis 3 Std.) |
pH-Wert -Analysen |
| Inhalt & Ziel Der Säureschutzmantel der Haut ist von zentraler Bedeutung für die Hautgesundheit. Bei Akne spielt die Hautreinigung eine wichtige Rolle: Sie soll mit Produkten durchgeführt werden, die in etwa dem pH -Wert der Haut von 5,5 entsprechen. Aktivität 4 ist eine praktische Übung in Verbindung mit Internetrecherchen. Lernziel ist es, den pH-Wert theoretisch und praktisch zu verstehen und anzuwenden. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich (Biologie, Chemie) |
| Varianten Experiment/Analyse |
| Material-/Medienbedarf - Internetanschluss - verschiedene Materialien für die Analyse |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende und vertiefende Literatur zum Thema "Akne" bereitstellen.
Bei den Linkempfehlungen wird zwischen nichtkommerziellen und kommerziellen Internetseiten unterschieden, da hier unterschiedliche Intentionen hinter den Inhalten stehen, die bedacht werden sollen.
Nichtkommerzielle Internetseiten zum Thema "Akne":
Kommerzielle Internetseiten zum Thema "Akne":
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende Informationen zu den Methodenvorschlägen bereitstellen.
In diesem Bereich wird Ihnen zusätzliches Bildmaterial für den Einsatz im Unterricht oder in einem außerschulischen Projekt zur Verfügung gestellt.
|
|
Medizinisches Bildmaterial: |
|
| Infografiken: Entstehung der Akne: Bild 1, Bild 2, Bild 3 |
Auf diesen Seiten können Sie sich verschiedene Testfragen zum Thema "Akne" herunterladen. Diese können Sie bei Bedarf bei Tests zu den Lernmodulen einsetzen. Sie können die Fragen gerne selbst zusammenstellen.
Die Fragen sind in drei Schwierigkeitsstufen untergliedert: leicht, mittelschwer und schwer. Alle Fragen sind Multiple-Choice-Fragen. Die jeweils richtigen Antworten wurden farblich gekennzeichnet.
Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zum Thema "Sonne". Hierzu zählen vertiefende Inhalte in Form von Links sowie Vorschläge und Anleitungen für schulinterne oder außerschulische Aktivitäten. Weiterhin erhalten Sie zusätzliches Bildmaterial und Testfragen für den Einsatz im Unterricht oder Projekt.
| Lernmodul Sonne | |
| Methodenvorschläge für den Unterricht finden Sie hier. | |
| Zusatzinfos zu den Lerntexten erhalten Sie hier. | |
| Bildmaterial können Sie hier downloaden. | |
| Testfragen für den Unterricht finden Sie hier. | |
Auf dieser Seite erhalten Sie verschiedene Vorschläge für Lehr- und Lernmethoden zum Thema "Sonne". Bei der Zusammenstellung dieser wurde Wert auf ein möglichst breites Angebot gelegt. Dieses reicht von kurzen Aktivitäten bis hin zu größeren Projekten. Von einfachen Diskussionsrunden im Klassenzimmer bis hin zu Multimedia-Projekten ist etwas dabei.
Die einzelnen Methodenvorschläge sind im Folgenden allgemein beschrieben. Dazu zählen die Inhalte, die Umsetzungsarten und Varianten sowie der Medien- und Zeitbedarf. Zusätzlich steht Ihnen für jede Methode eine ausführlichere Handreichung (ggf. inklusive Arbeitsblätter und Zusatztexten) zur Verfügung.
| Um die detailierten Handreichungen zu den einzelnen Methoden herunterladen zu können, benötigen sie den Acrobat Reader. Diesen erhalten sie hier kostenlos. |
| Rollenspiel: "Braun oder nicht braun – das ist hier die Frage" |
| Inhalt & Ziel Nicht immer und nicht überall wurde/wird braun gebrannte Haut als schön angesehen. Das Schönheitsideal hat sich in unserer Gesellschaft im Laufe der Zeit verändert. In unterschiedlichen Kulturen existieren heute noch vollkommen verschiedene Vorstellungen von Schönheit. Die Aufgabe soll deutlich machen, dass das Schönheitsideal von gesellschaftlichen Vorstellungen abhängt. In Rollenspielen sollen die SchülerInnen in Gruppen das Schönheitsideal unterschiedlicher Epochen der westlichen Gesellschaft und Kulturen darstellen und darüber diskutieren, ob und inwiefern früher, heute und in anderen Kulturen braungebrannte oder helle Haut ein Zeichen für Schönheit, Erfolg etc. war/ist. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele sind möglich (z.B. Ethik, Geschichte, Deutsch, Kunst) - internationale Anknüpfungspunkte sind möglich |
| Varianten Unterschiedliche Varianten sind möglich; z.B. a) Rollenspiel, b) medial aufbereitete Geschichte (Fotostory, audio(visuelle) Umsetzung), c) Referate. Vorbereitung der Rollenspiele etc. ist zu Hause oder im Unterricht möglich. |
| Material-/Medienbedarf - Internetanschluss für Informationsrecherche erforderlich - je nach Variante Foto-/Audio-/Videoausrüstung notwendig (Nutzen Sie vorhandene Fotohandys Ihrer SchülerInnen!) - ggf. Requisiten notwendig |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2 bis 3 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: ab 3 Doppelstunden - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2 bis 3 Std.) |
| Der Sonnen-TÜV: Mein Sonnenverhalten auf dem Prüfstand |
| Inhalt & Ziel Die Aktivität knüpft an das unterschiedliche Sonnenverhalten von Max und seinen Freunden an. Die UV-Strahlung tut unserer Haut nicht immer gut. Darum ist es wichtig, sich mit den entsprechenden Verhalten vor zu viel UV-Strahlung zu schützen und gesund zu bleiben. Durch Selbst- bzw. Peer-Reflektion sollen die SchülerInnen dazu angeregt werden, ihr eigenes Sonneverhalten möglichst konkret und intersubjektiv überprüfbar festzuhalten, zu reflektieren und zu diskutieren. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - internationale Anknüpfungspunkte sind möglich |
| Varianten Partnerarbeit; Selbst- und Peer-Reflektion |
| Material-/Medienbedarf - Informationstexte des Lernmoduls - vorhandene Arbeitsblätter |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: circa 1 Einzelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Hauttyptest: Welcher Hauttyp bin ich? |
| Inhalt & Ziel Die Aufgabe greift die unterschiedlichen Hauttypen der vier Freunde aus der Einstiegsgeschichte auf. Je nach Hauttyp sind unterschiedliche Sonnenschutzmaßnahmen wichtig. Darum ist es wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen. Die SchülerInnen sollen bei dieser Aufgabe den eigenen Hauttyp bestimmen und daraus resultierend die individuellen Sonnenschutzmaßnahmen zusammentragen, um sonnengerechtes Verhalten zu üben. |
| Umsetzung in den Unterricht integrierbar |
| Varianten Selbst- oder Peer-Reflektion |
| Material-/Medienbedarf - Lerntexte des Lernmoduls - vorhandenes Arbeitsblatt |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Einzelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Story Telling: Perfekter Sonnenschutz oder absolute Katastrophe? |
| Inhalt & Ziel Die Aufgabe bezieht sich auf das Sonnenverhalten der vier Freunde. Die SchülerInnen sollen sich mit den verschiedenen Maßnahmen zum Sonnenschutz auseinandersetzen, indem sie (in Teams) verschiedene Situationen in Form von fiktiven Geschichten kreieren. Ein paar Geschichten sollen Vorbildcharakter haben, ein paar sollen extrem nachlässiges Verhalten in der Sonne schildern. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich (z.B. Deutsch, Biologie, Kunst) - internationale Anknüpfung möglich |
| Varianten Einzel- oder Partnerarbeit; Varianten des Story Telling möglich: z.B. „Paper Pencil“-Geschichte oder Wiki, medial aufbereitete Geschichte (Fotostory, au-dio(visuelle) Umsetzung) |
| Material-/Medienbedarf - Lerntexte des Lernmoduls - je nach Variante Internetzugang (Wiki), Foto-, Audio-, Video-Equipment (Sie können eventuelle Fotohandys Ihrer SchülerInnen nutzen) - ggf. Requisiten |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: mindestens 2 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2bis 3 Std.) |
| Infoplakat: Tipps für die Sommerferien |
| Inhalt & Ziel Die Aufgabe bezieht sich auf die Einstiegsgeschichte und das Sonnenverhalten der vier Freunde. Gerade vor der Urlaubszeit sollten die wichtigsten Sonnenschutzmaßnahmen noch einmal in das Augenmerk der Schüler rücken. Die Schüler erstellen (in Teamarbeit) Plakate für die eigene Schule und geben den MitschülerInnen Ratschläge für den Sonnenschutz im Urlaub und setzten sich so mit dem richtigen Sonnenschutzverhalten und auch alternative Beschäftigungsmöglichkeiten auseinander. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele mögliche (Deutsch, Biologie, Kunst, Informatik, Textverarbeitung) - internationale Anknüpfung möglich. |
| Varianten Teamarbeit; Gestaltung eines Plakates |
| Material-/Medienbedarf - Lerntexte des Lernmoduls - Material für die Erstellung eines Posters bei computergestützter Aufbereitung ggf. entsprechende Grafik-/Textverarbeitungsprogramme |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: ab 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende und vertiefende Literatur zum Thema "Sonne" bereitstellen.
Bei den Linkempfehlungen wird zwischen nichtkommerziellen und kommerziellen Internetseiten unterschieden, da hier unterschiedliche Intentionen hinter den Inhalten stehen, die bedacht werden sollen.
Nichtkommerzielle Internetseiten zum Thema "Sonne"
zusammengestellt. Dazu zählt unter anderem Arbeitsmaterial zum Thema Lifestyle: http://www.krebshilfe.de/tipps-zum-sonnenschutz.html#c2855
: Auf dieser Seite erhält man vom deutschen Wetterdienst nähere Informationen zum UV-Index
. Weiterhin kann der aktuelle UV-Index abgelesen werden: http://www.uv-index.de
Kommerzielle Internetseiten zum Thema "Sonne"
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende Informationen zu den Methodenvorschlägen bereitstellen.
In diesem Bereich wird Ihnen zusätzliches Bildmaterial für den Einsatz im Unterricht oder in einem außerschulischen Projekt zur Verfügung gestellt.
|
|
Medizinisches Bildmaterial: |
|
| Infografiken: UV-Index, UV-Strahlung, UV-Intensität |
Auf diesen Seiten können Sie sich verschiedene Testfragen zum Thema "Sonne" herunterladen. Diese können Sie bei Bedarf bei Tests zu den Lernmodulen einsetzen. Sie können die Fragen gerne selbst zusammenstellen.
Die Fragen sind in drei Schwierigkeitsstufen untergliedert: leicht, mittelschwer und schwer. Alle Fragen sind Multiple-Choice-Fragen. Die jeweils richtigen Antworten wurden farblich gekennzeichnet.
Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zum Thema Ekzeme. Hierzu zählen vertiefende Inhalte in Form von Links sowie Vorschläge und Anleitungen für schulinterne oder außerschulische Aktivitäten. Weiterhin erhalten Sie zusätzliches Bildmaterial und Testfragen für den Einsatz im Unterricht oder Projekt.
| Lernmodul Ekzeme | |
| Methodenvorschläge für den Unterricht finden Sie hier. | |
| Zusatzinfos zu den Lerntexten erhalten Sie hier. | |
| Bildmaterial können Sie hier downloaden. | |
| Testfragen für den Unterricht finden Sie hier. | |
Auf dieser Seite erhalten Sie verschiedene Vorschläge für Lehr- und Lernmethoden zum Thema "Ekzeme". Bei der Zusammenstellung dieser wurde Wert auf ein möglichst breites Angebot gelegt. Dieses reicht von kurzen Aktivitäten bis hin zu größeren Projekten. Von einfachen Diskussionsrunden im Klassenzimmer bis hin zu Multimedia-Projekten ist etwas dabei.
Die einzelnen Methodenvorschläge sind im Folgenden allgemein beschrieben. Dazu zählen die Inhalte, die Umsetzungsarten und Varianten sowie der Medien- und Zeitbedarf. Zusätzlich steht Ihnen für jede Methode eine ausführlichere Handreichung (ggf. inklusive Arbeitsblätter und Zusatztexten) zur Verfügung.
| Um die detailierten Handreichungen zu den einzelnen Methoden herunterladen zu können, benötigen sie den Acrobat Reader. Diesen erhalten sie hier kostenlos. |
| Selbst erforscht: Ekzeme an unserer Schule |
| Inhalt & Ziel Die vier Freunde kommen im Labor von Professorin Prurit mit dem Thema Forschung in der Medizin in Kontakt. Medizin braucht Forschung, um Fortschritte machen zu können und um die Prävention und Behandlung von Erkrankungen weiter zu verbessern. Mit dieser Aktivität soll den Schülern im Bereich Ekzeme eben dieses Thema näher gebracht werden. Dies geschieht, indem die SchülerInnen einen Einblick in medizinische Studien bekommen und an ihrer Schule eine eigene kleine Untersuchung zum Thema durchführen. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich (Biologie, Mathematik, Informatik, Textverarbeitung) - internationale Anknüpfung möglich |
| Varianten Teamarbeit; Erstellung und Präsentation einer eigenen kleinen Studie |
| Material-/Medienbedarf - Texte des Lernmoduls - Arbeitsblätter - Taschenrechner - ggf. Textverarbeitungsprogramme |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2 bis 3 Std.) - benötigte Unterrichtszeit (Befragung vorbereiten und durchführen): mindestens 4 Doppelstunden oder 1 Projekttag - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2 bis 3 Std.) |
| Fallbeschreibung: Den Ekzemauslösern auf der Spur |
| Inhalt & Ziel Anknüpfungspunkt der Aufgabe ist die Nickelallergie von Thelmas Freundin. Stoffe, die zu Ekzemen führen können, kommen in unterschiedlichen Umgebungen vor: zu Hause, in der Schule, in der Freizeit oder auch am Arbeitsplatz. Wer weiß, welche das sind und wo sie vorkommen, kann sich davor schützen. Die SchülerInnen sollen ein Gefühl dafür be-kommen, welche Stoffe Ekzeme auslösen können, wo diese anzutreffen und wie diese zu vermeiden sind, indem sie sich gemeinsam entsprechende Situationen in ihrem realen Umfeld ausdenken und dazu eine Fallbeschreibung konstruieren. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifender Unterricht möglich (Biologie, Deutsch, Informatik, Textverarbeitung) - internationale Anknüpfung möglich |
| Varianten Teamarbeit; (digital) Story Telling in verschiedenen Varianten möglich (z.B. „Paper-Pencil“-Geschichte, Wiki, Fotogeschichte); Optional: Entwurf eines Plakates |
| Material-/Medienbedarf - Lerntexte in der Lernumgebung - vorhandenes Arbeitsblatt |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: ab 2 Doppelstunden - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2bis 3 Std.) |
| Experimente: Hautreizende Stoffe vs. Hautschutzmaßnahmen |
| Inhalt & Ziel Anknüpfungspunkt der Aufgabe ist die Nickelallergie von Thelmas Freundin. Verschiedene Stoffe (Allergene , Reizstoffe) können die Haut angreifen und zu (allergischen bzw. subto-xisch-kumulativen) Kontaktekzemen führen. Oftmals kann dies (u.a. mit Hautschutzmit-teln) vermieden werden. Durch verschiedene Experimente erfahren die SchülerInnen die schädigende Wirkung von (stark) reizenden Stoffen sowie die schützende Wirkung von Hautschutzmaßnahmen. Die Handlungsergebniserwartung der SchülerInnen wird positiv beeinflusst. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich (Biologie, Chemie) |
| Varianten Experimente in Gruppenarbeit |
| Material-/Medienbedarf: - Texte des Lernmoduls - verschiedene Materialien |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer (bis 1 Std.) bis mittlerer Aufwand (2bis 3 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Einzelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Selbsttest: richtiges Eincremen und Händewaschen – ein Kinderspiel? |
| Inhalt & Ziel Zur Hautpflege und zum Hautschutz allgemein wie bei der Pflege zu Ekzemen neigender Haut ist das richtige Eincremen besonders wichtig. Viele halten Eincremen für eine Leichtigkeit. Es ist allerdings gar nicht so leicht und selbstverständlich, dass man wirklich alle Stellen erwischt. Das kann beispielsweise im Rahmen eines Experiments zum Hand-eincremen verdeutlichen. |
| Umsetzung in den Unterricht integrierbar |
| Variante Experimente in Gruppenarbeit |
| Material-/Medienbedarf UV-Lampe und fluoreszierende Cremes/Lotionen |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer (bis 1 Std.) bis mittlerer Aufwand (2bis 3 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Einzelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende und vertiefende Literatur zum Thema "Ekzeme" bereitstellen.
und Asthma Bund e.V. stellt Interessierten nähere Informationen zu den Themen Allergie und Neurodermitis
zur Verfügung: http://www.daab.de/index.php
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende Informationen zu den Methodenvorschlägen bereitstellen.
In diesem Bereich wird Ihnen zusätzliches Bildmaterial für den Einsatz im Unterricht oder in einem außerschulischen Projekt zur Verfügung gestellt.
|
|
Medizinisches Bildmaterial: |
Auf diesen Seiten können Sie sich verschiedene Testfragen zum Thema "Ekzeme" herunterladen. Diese können Sie bei Bedarf bei Tests zu den Lernmodulen einsetzen. Sie können die Fragen gerne selbst zusammenstellen.
Die Fragen sind in drei Schwierigkeitsstufen untergliedert: leicht, mittelschwer und schwer. Alle Fragen sind Multiple-Choice-Fragen. Die jeweils richtigen Antworten wurden farblich gekennzeichnet.
Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zum Thema "sexuell übertragbare Krankheiten (STD)". Hierzu zählen vertiefende Inhalte in Form von Links sowie Vorschläge und Anleitungen für schulinterne oder außerschulische Aktivitäten. Weiterhin erhalten Sie zusätzliches Bildmaterial und Testfragen für den Einsatz im Unterricht oder Projekt.
| Lernmodul sexuell übertragbare Erkankungen (STD) | |
| Methodenvorschläge für den Unterricht finden Sie hier. | |
| Zusatzinfos zu den Lerntexten erhalten Sie hier. | |
| Bildmaterial können Sie hier downloaden. | |
| Testfragen für den Unterricht finden Sie hier. | |
Auf dieser Seite erhalten Sie verschiedene Vorschläge für Lehr- und Lernmethoden zum Thema "STD". Bei der Zusammenstellung dieser wurde Wert auf ein möglichst breites Angebot gelegt. Dieses reicht von kurzen Aktivitäten bis hin zu größeren Projekten. Von einfachen Diskussionsrunden im Klassenzimmer bis hin zu Multimedia-Projekten ist etwas dabei.
Die einzelnen Methodenvorschläge sind im Folgenden allgemein beschrieben. Dazu zählen die Inhalte, die Umsetzungsarten und Varianten sowie der Medien- und Zeitbedarf. Zusätzlich steht Ihnen für jede Methode eine ausführlichere Handreichung (ggf. inklusive Arbeitsblätter und Zusatztexten) zur Verfügung.
| Um die detailierten Handreichungen zu den einzelnen Methoden herunterladen zu können, benötigen sie den Acrobat Reader. Diesen erhalten sie hier kostenlos. |
| Recherche: Kampagnen zum Thema STD |
| Inhalt & Ziel Es gibt zahlreiche Kampagnen zum Thema sexuell übertragbare Erkrankungen. Die SchülerInnen sollen sich gezielt umsehen, wo und wie sie über welche sexuell übertragbaren Erkrankungen aufmerksam gemacht werden. Dazu recherchieren sie in Internet und sammeln Broschüren (etwa in Arztpraxen), Plakate oder TV-Spots. Die "Funde" werden gemeinsam gesichtet, sortiert und besprochen. Was gibt es? Sind tatsächlich nur Themen im Bewusstsein, die von außen kommuniziert werden? |
| Umsetzung: - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich |
| Varianten Rechercheaufgabe und Gruppendiskussion |
| Material-/Medienbedarf - Internetanschluss für die Internet-Recherche - selbst gesammelte Materialien |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Bewertung: Kampagnen zum Thema STD |
| Inhalt & Ziel Die Aufgabe knüpft an Aktivität 1 an. Zahlreiche Kampagnen machen auf das Thema se-xuell übertragbare Erkrankungen aufmerksam. Diese Kampagnen werden von den Schü-lerInnen gesammelt. Manche sind gelungen, andere nicht. Die SchülerInnen bilden eine Jury, die die einzelnen recherchierten STD-Kampagnen bewertet. Sie überlegen sich Be-wertungskriterien (dies ist ein entscheidender Schritt) und beurteilen begründet die ge-sammelten Kampagnen. Dabei kann und soll auch der Film aus der Geschichte mit in die Bewertung aufgenommen werden. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich |
| Varianten Bewertungsaufgabe und Gruppendiskussion |
| Material-/Medienbedarf - Internetanschluss - selbst gesammelte Materialien |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Unsere STD Kampagne |
| Inhalt & Ziel Die Jugendlichen wissen selbst am besten, wie eine Kampagne gestaltet sein muss, damit sie auf sie aufmerksam werden. Sie sollen nun in Kleingruppen eine Kampagne zur Aufklärung über STD entwerfen. Das Thema (STD allgemein, bestimmte Erkrankung) und die Art der Umsetzung kann vorgegeben oder selbstbestimmt werden. Die Aktivität kann mit oder ohne Wettbewerbscharakter durchgeführt. In der Schule kann ein Bereich eingerichtet werden, in welchem die Schülerergebnisse (öffentlich oder teilöffentlich) eingestellt werden können. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich (Biologie, Deutsch, Kunst, Ethik, Informatik, Textverarbeitung) |
| Varianten Gestaltungsaufgabe; Teamarbeit; verschiedene Varianten zur Umsetzung möglich, z.B. Entwurf eines Plakates oder von Flyern, Erstellung eines Audio-/Video-Beitrags, Erstellung einer Webseite, Erstellung eines PPT-Vortrags |
| Material-/Medienbedarf je nach Variante ist die entsprechende Ausrüstung erforderlich |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: ab 3 Doppelstunden oder ½ bis 1 Projekttag (je nach Variante) - Nachbreitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) |
| Fortsetzungsgeschichte: Miteinander reden!? |
| Inhalt & Ziel Zum Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen gehört u. a., dass die Partner über Safer Sex sprechen. Das ist nicht so einfach. Um die Auseinandersetzung damit zu erleichtern, schreiben die SchülerInnen gemeinsam eine Fortsetzungsgeschichte über das Thema. Dies geschieht getrennt geschlechtlich. Zentral ist dabei, wie die SchülerInnen ihr Schutzbedürfnis kommunizieren, wie sie ggf. auf Ablehnung etc. reagieren. Die unterschiedlichen Fortschreibungen werden im Klassenverband verglichen (z.B. geschlechtsspezifische Unterschiede) und diskutiert. |
| Umsetzung - in den Unterricht integrierbar - fächerübergreifende Ziele möglich (Biologie, Deutsch, Informatik, Textverarbeitung) |
| Varianten verschiedene Varianten des (digital) Story Telling möglich, z.B. "Paper Pencil" Geschichte oder Wiki |
| Material-/Medienbedarf bei der Nutzung des Wiki ist ein Internetanschluss erforderlich |
| Zeitbedarf - Vorbereitungszeit: geringer Aufwand (bis 1 Std.) - benötigte Unterrichtszeit: mindestens 1 Doppelstunde - Nachbereitungszeit: mittlerer Aufwand (2 bis 3 Std.) |
Safer Sex – aber richtig! |
| Inhalt & Ziel Durch Safer Sex kann man sich vor sexuell übertragbaren Erkrankungen schützen. Zentral ist dabei richtige Anwendung von Kondomen. Diese Aktivität ist eine klassische Anwendungsübung zur richtigen Verwendung von Kondomen. |
| Umsetzung in den Unterricht integrierbar |
| Varianten Anwendungsübung; Varianten möglich, z. B: Nutzung eines Verhütungskoffers oder Dis-kussion eines "Anwendungsspots" |
| Material-/Medienbedarf - Infotext im Lernmodul - Verhütungskoffer oder Internetanschluss für die Betrachtung des "Anwendungsspots" |
|
Zeitbedarf |
| STD-Event: Wissen macht Spaß |
| ein Methodenvorschlag von Dr. Dubravko Lepušić aus Kroatien |
| Inhalt & Ziel Das Thema STD bzw. der Schutz vor STD soll Jugendlichen in einem für sie angemessenen und motivierenden Rahmen nähergebracht werden. Dazu wird ein Schulevent durchgeführt zudem alle jugendlichen Schüler eingeladen sind. In geeigneten Schulräumen werden abends von einem Mediziner Vorträge zum Thema sexuell übertragbare Krankheiten gehalten (allgemein oder mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie z.B. HPV). Nach dem Vortrag finden Rockkonzerte statt, bei denen ausgewählte Rockgruppen, z.B. Schulbands, auftreten. Ziel des Events ist es, das Wissen der jugendlichen Bevölkerung zu STD zu erweitern und sie über sexuelle Hygiene und die Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten aufzuklären. |
| Umsetzung zum Teil in den Unterricht integrierbar; Kurzer Vortrag (40 Min. bis 1 Stunde) mit Diskussion; Rockkonzerte nach dem Vortrag |
| Varianten Nach dem Vortrag/an einem der Folgetage: Gruppendiskussionen, Erstellung von Websites und Postern, Theatervorführungen, Vorträge von den Jugendlichen zum Thema STD. |
| Material-/Medienbedarf - Geeignete Räumlichkeiten - Power-Point-Präsentationen - Website-Präsentationen - Theatervorführungen - Prospekte, die über sexuell übertragbare Krankheiten, deren Übertragungswege und die Möglichkeiten des Schutzes informieren (z.B. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder ProFamilia). |
|
Zeitbedarf |
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende und vertiefende Literatur zum Thema "STD" bereitstellen.
Allgemeine Informationsangebote
Angebote zum Thema HIV/AIDS
Angebote zu weiteren sexuell übertragbaren Erkrankungen
gegen HP-Viren
: http://www.gesundheitsinformation.de/merkblatt.352.292.de.html
Sonstige Angebote
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende Informationen zu den Methodenvorschlägen bereitstellen.
In diesem Bereich wird Ihnen zusätzliches Bildmaterial für den Einsatz im Unterricht oder in einem außerschulischen Projekt zur Verfügung gestellt.
|
|
Medizinisches Bildmaterial: |
Auf diesen Seiten können Sie sich verschiedene Testfragen zum Thema "STD" herunterladen. Diese können Sie bei Bedarf bei Tests zu den Lernmodulen einsetzen. Sie können die Fragen gerne selbst zusammenstellen.
Die Fragen sind in drei Schwierigkeitsstufen untergliedert: leicht, mittelschwer und schwer. Alle Fragen sind Multiple-Choice-Fragen. Die jeweils richtigen Antworten wurden farblich gekennzeichnet.
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Ihre Fläche beträgt rund zwei Quadratmeter. Kein Wunder, dass sie ein ziemliches Gewicht hat: Ganze 10. Die Haut ist außerdem sehr komplex aufgebaut: Sie besteht aus verschiedenen Schichten, Drüsen, Rezeptoren
, Gefäßen und Adern. All diese Bestandteile sind notwendig, damit die Haut "funktioniert".
Die Haut übernimmt für den Menschen und seinen Körper viele wichtige Aufgaben. Sie dient als Schutz und auch als Aufnahme- und Abgabeorgan, sie reguliert die Körpertemperatur und ist an der Immunabwehr beteiligt. Um sich an die Verhältnisse im Körperinneren anpassen zu können, gibt es zudem die sogenannten Schleimhäute, die ebenfalls wichtige Transport- und Schutzfunktionen erfüllen.
Über die Haut können wir außerdem tasten und spüren und uns sogar anderen Menschen mitteilen, indem wir z.B. rot werden oder die Stirn kräuseln oder eine Gänsehaut bekommen.
| Mehr Infos gibt's hier: Aufbau der Haut und Funktionen der Haut. |
Wie jeder sicher selbst schon einmal festgestellt hat, steckt jeder Mensch in einer anderen Haut. Das zeigt sich z.B. am Hauttyp
bzw. der Hautfarbe und auch am Hautzustand. Es gibt helle und dunkle Menschen, die einen haben trockene Haut, die anderen ganz normale oder auch fettige Haut. Die Vielfalt ist riesig.
| Mehr Infos gibt's hier: Hauttypen und Beschaffenheit der Haut. |
Dennoch macht die Haut eines jeden Menschen viele ähnliche Dinge mit. Im Laufe unseres Alltags wird die sie oft ziemlich strapaziert. So hat sie es mit zahlreichen äußeren Einflüssen wie Schmutz oder reizenden Stoffen, aber auch unseren Hormonen, Erbanlagen sowie unserem Lebensstil und Wohlbefinden zu tun. All das kann die Haut beeinflussen, kann ihr gut tun oder sie belasten.
| Mehr Infos gibt's hier: Einflussfaktoren auf die Haut. |
Unsere Haut ist für uns sehr wichtig. Sie muss viel leisten, aber auch viel aushalten. Grund genug, sich gut um die eigene Haut zu kümmern, damit sie gesund bleibt oder wieder gesund wird, wenn es ihr mal nicht gut geht. Und das ist gar nicht so schwer. Jeder kann mit der richtigen Reinigung und Pflege und einem angemessenen Hautschutz selbst dafür sorgen, dass es dem eigenen größten Organ so gut wie möglich geht.
| Mehr Infos gibt's hier: Umgang mit der Haut. |
Übrigens: Wer mehr Informationen zum allgemeinen Thema Haut möchte wird im Bereich "Zusatzinfos" fündig. Dieser enthält verschiedene Hinweise auf lesenswerte Internetseiten zum Thema.
| Mehr Infos gibt's hier: Zusatzinfos. |
Unsere Haut ist ziemlich komplex aufgebaut. Dabei kann man manche Hautstrukturen sehr einfach erkennen; man muss sich die Haut nur genau ansehen. Andere Hautstrukturen sind dagegen nur unter dem Mikroskop sichtbar.
Wer sich seine Haut einmal näher ansieht, wird feststellen, dass man schon mit bloßem Auge unterschiedliche Strukturen der Haut erkennen kann. Diese äußere, sogenannte makroskopische Struktur der Haut, wird z. B. an unseren Händen bzw. Füßen deutlich.
Die Handinnenflächen und Fußsohlen sind von unbehaarter Leistenhaut bedeckt. Der übrige Körper ist mit der sogenannten Felderhaut bedeckt. Dort wachsen Haare. Diese Unterschiede sind im Erbgut (genetisch) festgelegt.
Unter dem Mikroskop betrachtet kann man dann noch weitere Hautschichten erkennen. Diese feine "innere" Einteilung bezeichnet man als mikroskopische Struktur. Die Feinstruktur der Haut besteht aus verschiedenen Schichten und ist nur unter dem Mikroskop erkennbar. In jeder Schicht befinden sich typische Zellstrukturen, die entsprechende Aufgaben haben.
Außerdem werden zur Haut auch die Finger- und Fußnägel und die Kopfhaare gezählt, die Hautanhangsgebilde
genannt werden.
Neben der "normalen" Haut gibt es die sogenannte Schleimhaut . Schleimhäute kleiden das Innere von Hohlorganen aus (z. B. den Darm oder den Mund). Sie sind auch bei den Geschlechtsorganen zu finden. So ist die Deckschicht der männlichen Eichel eine Schleimhaut und die weibliche Vagina ist von einer drüsenlosen Schleimhaut ausgekleidet. Schleimhäute besitzen weder eine Hornschicht noch Haare. |
Die Haut ist mit etwa zwei Quadratmetern Fläche (je nach Körpergröße und Körperumfang) das größte Organ des Menschen. Mit ihren ca. 10 kg ist sie ebenfalls das schwerste und funktionell das vielseitigste Organ.
Wer denkt, dass unsere Haut nur dazu dient uns sozusagen einzukleiden, der irrt sich. Die Haut ist auch ein besonders wichtiges Organ, denn sie erfüllt zahlreiche Aufgaben für den Menschen und seinen Körper. Dazu zählen vor allem folgende:
|
Schutzfunktion der Haut
Unsere Haut hat vielfältige Aufgaben. Sie schützt uns zum Beispiel vor Einflüssen aus der Umwelt, die uns nicht immer gut tun. Sie schützt uns unter anderem vor Kälte, Hitze und Strahlung – insbesondere der ultravioletten (UV-)Strahlung – sogenannten physikalischen Reizen oder auch chemischen Stoffen, mit denen wir beispielsweise im Haushalt oder bei der Arbeit in Berührung kommen. Außerdem ist unsere Haut ein Schutzwall gegenüber Druck, Stößen und Reibung (mechanische Einwirkungen). Sie verhindert das Eindringen von Mikroorganismen oder auch Krankheitserregern. Weiterhin sorgt sie dafür, dass wir kein Wasser und keine Wärme verlieren. |
|
|
|
Immunabwehr
Von der Haut werden auch wichtige Aufgaben im Bereich des Stoffwechsels und der Immunabwehr übernommen. Die Haut hat einen pH-Wert |
|
Temperaturregulation
Die Haut verfügt über verschiedene Anpassungsmechanismen. Dazu gehört auch, dass sie durch ihre Durchblutung die Regulation von Kreislauf und Körperwärme unterstützt. So verhindert die Haut durch das Ausscheiden von Schweiß die Überhitzung des Körpers (Thermoregulation |
|
Haut als Sinnesorgan
Besonders wichtig ist die Funktion der Haut als größtes Sinnesorgan des Menschen. Über die Haut nehmen wir nicht nur Vibrationen und Schmerz wahr. Wir können mit der Haut auch tasten und Druck- und Temperaturreize empfinden. Für alle diese Empfindungen (z.B. Wärme und Schmerz) gibt es unterschiedliche Rezeptoren |
|
Aufnahme- und Abgabeorgan
Die Haut ist auch ein Aufnahmeorgan. Sie kann verschiedene gute wie schlechte Stoffe aufnehmen. Entlang der Haarfollikel |
|
Kommunikations- und Repräsentationsfunktion
Die Haut hat nicht nur Schutzfunktionen, sondern auch kommunikative und repräsentative Aufgaben. Die Haut bestimmt unser Aussehen. So sind manche Menschen dunkler und manche heller als andere oder haben zum Beispiel Sommersprossen. Auch Hautfalten, Linien und Furchen bilden sich im Laufe des Lebens und sind ein wesentliches Zeichen unseres Gesichtsausdrucks. Da kennen wir Lachfalten und Sorgenfalten, wir rümpfen die Nase und kräuseln die Stirn. Später entstehen Falten auch als Folge der Hautalterung. |
Übrigens erfüllen auch die Schleimhäute wichtige Funktionen für den Menschen. Die Schleimdrüsen haben zum Beispiel eine wichtige Transprotfunktionen (z.B. von Fremdkörpern). Gleichzeitig bilden die Schleimhäute aber auch eine Barriere bzw. einen Schutzwall vor mechanischen Einflüssen.
Die Haut bestimmt zu einem großen Teil, wie wir aussehen. Dazu gehört unter anderem auch der Haut- bzw. Pigmentierungstyp.
Jeder Mensch hat eine andere Hautfarbe. Es ist wichtig zu wissen, welcher Hauttyp
man ist. Denn je nach Hauttyp sind zum Beispiel in Sachen Sonnenschutz unterschiedliche Maßnahmen wichtig. Ob jemand eher hell- oder dunkelhäutig ist, ist dabei im Erbgut (genetisch) festgelegt.
Ein amerikanischer Hautarzt hat sich diese Einteilung in sechs Hauttypen ausgedacht, um besser Empfehlungen für den Sonnenschutz geben zu können.
| Hauttyp 1 | ||
|
Merkmale:
Sonnenschutzmaßnahmen: |
||
|
|
||
| Hauttyp 2 | ||
|
Merkmale: |
||
|
|
||
| Hauttyp 3 | ||
|
Merkmale: |
||
|
|
||
| Hauttyp 4 | ||
| Merkmale: Bräunliche, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und dunkelbraunes oder schwarzes Haar, schnelle und tiefe Bräunung und gelegentlich Sonnenbrand (ungeschützt in 45 Minuten) Sonnenschutzmaßnahmen: Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen, Sonnenschutzmittel mit mindesten Lichtschutzfaktor 15 verwenden, Am Meer und in den Bergen Lippen und Nacken gut schützen |
||
|
|
||
| Hauttyp 5 | ||
|
Merkmale: Sonnenschutzmaßnahmen: |
||
|
|
||
| Hauttyp 6 | ||
| Merkmale: schwarze, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes Haar, sehr selten Sonnenbrand (ungeschützt in 90 Minuten) Sonnenschutzmaßnahmen: |
||
Jeder Mensch steckt in einer anderen Haut. Je nachdem, wie die Haut eines Menschen beschaffen ist, muss er oder sie anders mit der Haut umgehen. Darum ist es wichtig, die persönlichen Eigenschaften der Haut zu kennen, um z.B. geeignete Produkte für die Hautpflege oder für die medizinische Behandlung der Haut zu finden.
Allerdings sollte man bedenken, dass die Haut kein starrer Panzer ist, der immer gleich bleibt. Die Haut verändert sich ständig und passt sich an verschiedene Umstände an, wie ein Chamäleon. In der Pubertät ist sie z.B. eher fettig oder ölig. Im Alter wird die Haut trockener. Der individuelle Hautzustand kann sich ändern und ist nicht ein für alle Mal festgelegt.
Außerdem kann der Hautzustand bei ein und derselben Person an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich sein. So kann man im Gesicht normale Haut haben, aber dafür trockene Hände.
Um die eigene Haut besser einschätzen zu können, hilft die untenstehende Tabelle. Dort wird zwischen normaler, trockener und fettiger/öliger Haut und der Mischhaut unterschieden.
| Normale Haut |
| Die normale Haut ist glatt, rosig und besitzt feine Poren. Glänzende, ölige oder aber trockene, schuppende Areale sind nicht vorhanden. Talgproduktion, Feuchtigkeitsgehalt, Verhornung und Abschuppung stehen miteinander im Gleichgewicht. Die normale Haut findet sich häufig bei jungen Menschen. |
| Trockene Haut |
| Trockener Haut fehlt es an Fett und Feuchtigkeit in der Hornschicht. Die Haut schuppt sich und spannt. Sie erscheint stumpf und spröde, besonders an den Wangen und um die Augen herum. Trockener Haut fehlt es meist an Spannkraft, und es bilden sich verstärkt feine Linien und Fältchen. Ist die Haut sehr trocken, kann Juckreiz auftreten und es können sich Risse in der Haut bilden. Vor allem ältere Menschen haben trockene Haut. |
| Fettige/ölige Haut |
| Fettige Haut weist eine erhöhte Menge an Fetten auf ihrer Oberfläche auf, was durch überaktive Talgdrüsen verursacht wird. Sie ist robust, häufig großporig, glänzt und neigt zu Mitessern und Hautunreinheiten. Fettige Haut tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Meist sieht man sie bei Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen. |
| Mischhaut |
Mischhaut ist an einigen Stellen trocken und an anderen Körperarealen fettig. Im Gesicht neigt Mischhaut zu Trockenheit um die Augen herum und an den Wangen, während die sogenannte T-Zone (Nase, Kinn, Stirn) ölig glänzt. Dabei benötigen trockene und fettige Areale unterschiedliche Pflege. Dieser Hauttyp ist recht häufig. |
Mehr Infos zum Umgang mit normaler, fettiger, trockener oder Mischhaut gibt's hier.
Wir tragen unsere Haut tagtäglich in allen Lebensbereichen mit uns herum und setzen sie dabei einer Vielzahl von äußeren und inneren Einflüssen aus. Einige davon machen der Haut gar nichts oder zumindest nicht viel aus. Andere können die Haut reizen oder/und Hauterkrankungen verursachen oder verschlimmern.
Es ist wichtig, zu wissen, was auf unsere Haut einwirkt, denn nur so kann man entsprechend mit der Haut umgehen und diese pflegen oder sich vor manchen kleineren und größeren Gefahren schützen.
Kurz und knapp ist im Folgenden zusammengefasst, was so alles auf unsere Haut wirkt bzw. worauf unsere Haut reagiert:
|
Erbgut
|
||||
|
||||
|
Mechanische Reize
|
||||
|
Hautreizende Stoffe
|
||||
|
Allergene
![]()
|
||||
|
Klima und Luftverschmutzung
|
||||
|
Lebensstil
|
||||
|
|
||||
|
Psychische Faktoren
|
Die Haut ist das größte Organ des Menschen und übernimmt zahlreiche wichtige Aufgaben. Darum sollte sich jeder gut um die eigene Haut kümmern. Dazu gehört es, die Haut richtig zu reinigen und zu pflegen sowie sie vor Einflüssen, die nicht so gut sind, zu schützen.
Der richtige Umgang sowohl mit der gesunden als auch mit der erkrankten Haut beruht also auf drei Komponenten:
An erster Stelle steht die richtige Hautreinigung, die der Entfernung von Schmutz, Schweiß oder Talg und Schadstoffen dient. Mehr Infos gibt's hier. |
||||||||||||
|
Hautreinigung
|
||||||||||||
|
Reinigungs- und Pflegetipps Die wichtigsten Reinigungs- und Pflegetipps können in der Tabelle nachgelesen werden. Dabei sind die angemessene Hautreinigung und -pflege bei der fettigen Haut und der Mischhaut besonders wichtig. Ebenso gilt das für die trockene Haut.
|
||||||||||||
| Ihr folgt als zweites die Hautpflege, die der Haut verlorengegangene Feuchtigkeit und Fette wieder zuführt, so dass der Idealzustand erhalten bleibt oder wieder hergestellt wird. Mehr Infos gibt's hier. | ||||||||||||
|
Hautpflege
|
||||||||||||
|
Reinigungs- und Pflegetipps Die wichtigsten Reinigungs- und Pflegetipps können in der Tabelle nachgelesen werden. Dabei sind die angemessene Hautreinigung und -pflege bei der fettigen Haut und der Mischhaut besonders wichtig. Ebenso gilt das für die trockene Haut.
|
||||||||||||
| Die letzte Komponente bezieht sich auf den Hautschutz. Dieser dient der Vermeidung von Hautkrankheiten und soll die Haut vor einer Verschlechterung ihres Zustandes schützen. Mehr Infos gibt's hier. | ||||||||||||
|
Hautschutz
|
||||||||||||
Da die Haut der Menschen so individuell ist wie die Menschen selbst, ist es wichtig, dass man bei all diesen Maßnahmen die ganz persönliche Hautbeschaffenheit (trocken/fettig) und den Hauttyp (hell/dunkel) beachtet.
All das ist übrigens nicht nur für die gesunde, sondern auch die kranke Haut wichtig. Der gesunden Haut hilft der richtig Umgang dabei, gesund und widerstandsfähig zu bleiben. Für die kranke Haut ist ein sorgfältiger Umgang wichtig, um wieder gesund zu werden und störende oder auch schmerzende Hautveränderungen zu lindern und zu heilen.
| Was man am besten bei Hauterkrankungen wie Akne oder Ekzeme machen kann, kann man in gesonderten Kapiteln genauer nachlesen. Mehr Infos gibt's hier: Lernmodul "Akne" und Lernmodul "Ekzem". | ||
| Das Lernmodul "Sonne" hält viele Tipps zum richtigen Sonnenschutz bereit. |
Im Folgenden werden verschiedene Internetquellen angeboten, die weiterführende und vertiefende Literatur zum Thema Haut bereitstellen.