Umgang

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und übernimmt zahlreiche wichtige Aufgaben. Darum sollte sich jeder gut um die eigene Haut kümmern. Dazu gehört es, die Haut richtig zu reinigen und zu pflegen sowie sie vor Einflüssen, die nicht so gut sind, zu schützen.

Der richtige Umgang sowohl mit der gesunden als auch mit der erkrankten Haut beruht also auf drei Komponenten:

An erster Stelle steht die richtige Hautreinigung, die der Entfernung von Schmutz, Schweiß oder Talg und Schadstoffen dient. Mehr Infos gibt's hier.
Hautreinigung

Die Reinigung der Haut ist wichtig, um die Haut gesund zu erhalten oder wieder gesund zu machen.

Reinigungsprodukte sollen Schmutz, Schweiß und Talg von der Haut entfernen. Außerdem tragen sie alte Hautzellen (Schuppen) ab und sorgen somit für die ständige Erneuerung der Haut.
Reinigungsmittel können aber auch zu Hauttrockenheit, Rötung, Reizung und Juckreiz führen. Diese unerwünschten Wirkungen hängen sowohl vom verwendeten Reinigungsprodukt als auch von der Durchführung der Hautreinigung ab.

Darum sollte man bei der Auswahl eines Reinigungsproduktes Folgendes berücksichtigen:

Synthetische Reinigungsmittel, sogenannte Syndets, sind für die Haut besonders gut geeignet. Im Gegensatz zu alkalischen Mitteln wie zum Beispiel Seife verursachen sie geringere Hautreizungen und Juckreiz. Denn sie haben einen hautneutralen pH-Wert (5,5), der dem der Haut entspricht, während Seifen einen alkalischen pH-Wert von häufig 9 – 12 aufweisen.

Bei der Hautreinigung sollte immer der eigene Hautzustand berücksichtigt werden. Trockene Haut braucht zum Beispiel eher rückfettende Reinigungsprodukte. Diese ersetzen einige der Fettsäuren, die während der Reinigung entfernt werden. Bei empfindlicher Haut sollten parfümfreie, milde Reinigungsmittel verwendet werden. Für ölige/fettige Haut oder in der T-Zone bei Mischhaut sind pH-hautneutrale Syndets empfehlenswert.

Reinigungsprodukte sollten immer sparsam angewendet und vor allem gründlich abgewaschen werden. Wer rückfettende Reinigungsprodukte verwendet, sollte daran denken, dass ein rückfettendes Reinigungsmittel nicht die anschließende Anwendung einer Pflegecreme oder -salbe ersetzt.

  Die wichtigsten Reinigungtipps für jeden Hautzustand können übrigens hier in einer extra Tabelle nachgelesen werden.

Reinigungs- und Pflegetipps

Die wichtigsten Reinigungs- und Pflegetipps können in der Tabelle nachgelesen werden. Dabei sind die angemessene Hautreinigung und -pflege bei der fettigen Haut und der Mischhaut besonders wichtig. Ebenso gilt das für die trockene Haut.

Normale Haut
  • Morgens und abends mit einer Reinigungsmilch oder mit einem Syndet, das sorgfältig abgewaschen werden muss, das Gesicht reinigen.
  • Für den Körper sind Seifen oder Syndets geeignet.
  • Die Tagespflege erfolgt mit einer Feuchtigkeitscreme. Bei großer Kälte oder trockener Luft sind fettreichere Zubereitungen gut.
  • Nachts sollten fettreiche Emulsionen bevorzugt werden.
  • Nicht nur das Gesicht, sondern auch den Körper eincremen!
  • Die Haut sollte vor langem Wasserkontakt, vor zu heißem Wasser, chemischen oder mechanischen Reizen und vor Sonne geschützt werden.
Trockene Haut
  • Dabei handelt es sich um sogenannte empfindliche Haut.
  • Zur Reinigung des Gesichts sollte eine Reinigungsmilch mit einem hohen Fettanteil benutzt werden.
  • Für die Körperreinigung sind rückfettende Substanzen zu verwenden.
  • Der Wasserkontakt sollte so gering wie möglich sein: Also möglichst wenig duschen und baden, wobei Ölbäder zu bevorzugen sind.
  • Die anschließende Pflege mit einer fetthaltigen Emulsion ist enorm wichtig. Auch für die Gesichtspflege sind möglichst fetthaltige Produkte zu wählen, die Feuchthaltefaktoren enthalten sollten.
  • Hautschutz ist sehr wichtig.
Fettige/ölige Haut
  • Bei einer Überfunktion der Talgdrüsen begünstigt die Zufuhr von Fetten die Entstehung von Mitessern. Deshalb zielen Reinigung und Pflege auf eine Verminderung der Talgproduktion, eine Hemmung des Keimwachstums und eine Entfernung von Mitessern ab.
  • Gesichtspeelings - also eine ablösende Reinigung – können empfohlen werden.
  • Ölbäder sind hier vollkommen ungeeignet.
  • Zur Pflege werden wasserhaltige, wenig fettende Emulsionen wie Lotionen benutzt.
  • Man sollte sich weniger eincremen, sonst können Pickel oder Haarbalgentzündungen die Folge sein.
  • Die Haut ist sehr widerstandsfähig, jedoch sollte der Schutz vor Sonne nicht vergessen werden. Ansonsten ist in der Regel kein Hautschutz erforderlich.
Mischhaut
  • Mischhaut entsteht, indem die Pore mit der Talgdrüse viel Talg produziert, die zwischen den Poren liegende Haut ist trocken, und als weiterer Aspekt: Die Verteilung der einzelnen Talgdrüsen über die Haut ist nicht gleichmäßig.
  • Mischhaut verlangt eine besondere Pflege, und häufig sind zwei verschiedene Produkte notwendig.
  • Die trockenen Hautpartien benötigen reichhaltige fetthaltige Emulsionen (enthalten mehr Öl/ Fette als Wasser), während an den fettigen Partien nur weniger fettige Emulsionen (enthalten mehr Wasser als Öl/ Fette) verwendet werden sollten, um ein Verstopfen von Poren und die Bildung von Mitessern zu verhindern.
  • Es gibt Pflegeprodukte, die ganz speziell für Mischhaut entwickelt sind.

   
Ihr folgt als zweites die Hautpflege, die der Haut verlorengegangene Feuchtigkeit und Fette wieder zuführt, so dass der Idealzustand erhalten bleibt oder wieder hergestellt wird. Mehr Infos gibt's hier.
Hautpflege

Auch die richtige Hautpflege trägt dazu bei, gesunde Haut gesund zu erhalten oder kranke oder gereizte Haut wieder in den Griff zu bekommen.

Bei der Wahl der Hautpflegemittel sollte man auf den Hautzustand (z.B. fettige oder trockene Haut) und die Körperregion (z.B. Kopfhaut oder Hände) achten.

Denn je nach Hautzustand, individuellem Hauttyp und Körperregion ist die Haut unterschiedlich und braucht daher unterschiedliche Pflege. An den Augenlidern oder im Gesicht ist die Haut zum Beispiel ganz anders beschaffen (Dicke und Konsistenz) als zum Beispiel an den Armen oder den Fußsohlen.
Beim Einsatz falscher Pflegemittel kann sich der Zustand auch ursprünglich gesunder Haut verschlechtern.

 

  Die wichtigsten Pflegetipps für jeden Hautzustand können übrigens hier in einer extra Tabelle nachgelesen werden.

Reinigungs- und Pflegetipps

Die wichtigsten Reinigungs- und Pflegetipps können in der Tabelle nachgelesen werden. Dabei sind die angemessene Hautreinigung und -pflege bei der fettigen Haut und der Mischhaut besonders wichtig. Ebenso gilt das für die trockene Haut.

Normale Haut
  • Morgens und abends mit einer Reinigungsmilch oder mit einem Syndet, das sorgfältig abgewaschen werden muss, das Gesicht reinigen.
  • Für den Körper sind Seifen oder Syndets geeignet.
  • Die Tagespflege erfolgt mit einer Feuchtigkeitscreme. Bei großer Kälte oder trockener Luft sind fettreichere Zubereitungen gut.
  • Nachts sollten fettreiche Emulsionen bevorzugt werden.
  • Nicht nur das Gesicht, sondern auch den Körper eincremen!
  • Die Haut sollte vor langem Wasserkontakt, vor zu heißem Wasser, chemischen oder mechanischen Reizen und vor Sonne geschützt werden.
Trockene Haut
  • Dabei handelt es sich um sogenannte empfindliche Haut.
  • Zur Reinigung des Gesichts sollte eine Reinigungsmilch mit einem hohen Fettanteil benutzt werden.
  • Für die Körperreinigung sind rückfettende Substanzen zu verwenden.
  • Der Wasserkontakt sollte so gering wie möglich sein: Also möglichst wenig duschen und baden, wobei Ölbäder zu bevorzugen sind.
  • Die anschließende Pflege mit einer fetthaltigen Emulsion ist enorm wichtig. Auch für die Gesichtspflege sind möglichst fetthaltige Produkte zu wählen, die Feuchthaltefaktoren enthalten sollten.
  • Hautschutz ist sehr wichtig.
Fettige/ölige Haut
  • Bei einer Überfunktion der Talgdrüsen begünstigt die Zufuhr von Fetten die Entstehung von Mitessern. Deshalb zielen Reinigung und Pflege auf eine Verminderung der Talgproduktion, eine Hemmung des Keimwachstums und eine Entfernung von Mitessern ab.
  • Gesichtspeelings - also eine ablösende Reinigung – können empfohlen werden.
  • Ölbäder sind hier vollkommen ungeeignet.
  • Zur Pflege werden wasserhaltige, wenig fettende Emulsionen wie Lotionen benutzt.
  • Man sollte sich weniger eincremen, sonst können Pickel oder Haarbalgentzündungen die Folge sein.
  • Die Haut ist sehr widerstandsfähig, jedoch sollte der Schutz vor Sonne nicht vergessen werden. Ansonsten ist in der Regel kein Hautschutz erforderlich.
Mischhaut
  • Mischhaut entsteht, indem die Pore mit der Talgdrüse viel Talg produziert, die zwischen den Poren liegende Haut ist trocken, und als weiterer Aspekt: Die Verteilung der einzelnen Talgdrüsen über die Haut ist nicht gleichmäßig.
  • Mischhaut verlangt eine besondere Pflege, und häufig sind zwei verschiedene Produkte notwendig.
  • Die trockenen Hautpartien benötigen reichhaltige fetthaltige Emulsionen (enthalten mehr Öl/ Fette als Wasser), während an den fettigen Partien nur weniger fettige Emulsionen (enthalten mehr Wasser als Öl/ Fette) verwendet werden sollten, um ein Verstopfen von Poren und die Bildung von Mitessern zu verhindern.
  • Es gibt Pflegeprodukte, die ganz speziell für Mischhaut entwickelt sind.

   
Die letzte Komponente bezieht sich auf den Hautschutz. Dieser dient der Vermeidung von Hautkrankheiten und soll die Haut vor einer Verschlechterung ihres Zustandes schützen. Mehr Infos gibt's hier.

Hautschutz

Unsere Haut wird von vielen äußeren Faktoren beeinflusst, die der Haut nicht immer gut tun. Darum muss sowohl gesunde Haut als auch strapazierte und erkranke Haut gut vor äußeren Einflüssen geschützt werden.

Wichtig ist dabei unter anderem der Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne. Ebenso ist Schutz vor Stoffen, mit denen man im Beruf umgeht (z.B. als Friseur/in), vor aggressiven Mitteln im Haushalt und vor Wasser erforderlich - z.B. durch das Tragen von Schutzhandschuhen.

Wichtig ist, dass wir unsere Haut auch in der Freizeit schützen. Wer z.B. Windsurfing betreibt, muss sich nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor dem Wasser schützen - insbesondere am Anfang wohl mehr vor dem Wasser, sofern es sich nicht um ein ausgesprochenes Naturtalent handelt. Beim Skifahren ist neben dem Schutz vor Kälte, Wind und Wetter auch ein starker Sonnenschutz wichtig.

Besonders empfindlich sind trockene Haut, Kinderhaut und Altershaut. Aber nicht nur die geschädigte oder anfällige Haut muss geschützt werden, sondern auch die normale oder gesunde Haut. Schließlich soll dieser Zustand nach Möglichkeit aufrechterhalten werden.

Übrigens: Mehr zum Thema Sonnenschutz kann im Lernmodul "Sonne" nachgelesen werden.

Da die Haut der Menschen so individuell ist wie die Menschen selbst, ist es wichtig, dass man bei all diesen Maßnahmen die ganz persönliche Hautbeschaffenheit (trocken/fettig) und den Hauttyp (hell/dunkel) beachtet.

All das ist übrigens nicht nur für die gesunde, sondern auch die kranke Haut wichtig. Der gesunden Haut hilft der richtig Umgang dabei, gesund und widerstandsfähig zu bleiben. Für die kranke Haut ist ein sorgfältiger Umgang wichtig, um wieder gesund zu werden und störende oder auch schmerzende Hautveränderungen zu lindern und zu heilen.

  Was man am besten bei Hauterkrankungen wie Akne oder Ekzeme machen kann, kann man in gesonderten Kapiteln genauer nachlesen. Mehr Infos gibt's hier: Lernmodul "Akne" und Lernmodul "Ekzem".
     
  Das Lernmodul "Sonne" hält viele Tipps zum richtigen Sonnenschutz bereit.